Archivierter Artikel vom 01.06.2010, 00:56 Uhr

Rock am Ring im Aufbau

Rock am Ring wird aufgebaut. Bis Donnerstagmittag muss die 50 mal 40 Meter große und 20 Meter hohe Centerstage für die ersten Gigs stehen. Ab Freitag wird auch an Alterna- und Clubstage gespielt. Fast 100 Bands rocken dann bis in die Nacht zum Montag mit rund 80.000 Fans den Ring. Unter www.rhein-zeitung.de/rock-am-ring werden wir das ganze verlängerte Wochenende live berichten – mit vielen Fotos vom Event und dem Camping-Vergnügen rundherum. Dem Start am Donnerstag um 20.30 mit den H-Blockx sieht Produktionsmanager Klaus Kunzendorf gelassen entgegen...

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Rock am Ring wird aufgebaut. Bis Donnerstagmittag muss die 50 mal 40 Meter große und 20 Meter hohe Centerstage für die ersten Gigs stehen. Ab Freitag wird auch an Alterna- und Clubstage gespielt. Fast 100 Bands rocken dann bis in die Nacht zum Montag mit rund 80.000 Fans den Ring. Unter www.rhein-zeitung.de/rock-am-ring werden wir das ganze verlängerte Wochenende live berichten – mit vielen Fotos vom Event und dem Camping-Vergnügen rundherum. Dem Start am Donnerstag um 20.30 mit den H-Blockx sieht Produktionsmanager Klaus Kunzendorf gelassen entgegen...

Andreas Jöckel

Computer, Monitor, Mann, Maus und Tastatur: Eigentlich sieht der Arbeitsplatz von Klaus Kunzendorf im Start- und Zielhaus am Nürburgring ganz gewöhnlich aus. Ein bisschen außergewöhnlich ist er aber schon. Denn Kunzendorf ist für die Marek Lieberberg Konzertagentur der Produktionsmanager für die Centerstage von Rock am Ring. Das heißt, er betreut von hier aus mit seinem Organisationsteam die Auftritte von 21 internationalen Stars und Rockbands. Den Job hat er 1987 zum ersten Mal gemacht. Nach einigen Jahren Pause freut er sich, zum 25-jährigen Jubiläum wieder dabei zu sein. Nervosität kennt der erfahrene Organisator nicht: „Das geht gut über die Bühne.“

Andreas Jöckel

Per Blick durchs Fenster hat das Produktionsbüro die Centerstage im Visier. Auf den Monitoren ist zu sehen, was an den anderen beiden Bühnen auf dem Gelände los ist. Mehrer hundert Arbeiter und Techniker sind dort derzeit noch mit dem Aufbau beschäftigt.

Andreas Jöckel

Seit Pfingstmontag wird an der Centerstage bereits gebaut, mit zwei Tagen Unterbrechung für die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft. Mehrere zehntausend Menschen werden am kommenden Wochenende von hier aus ihren Stars zujubeln. Bis zu sechs „Delay Lines“ (hintereinander geschaltete Boxen-Reihen) sollen dann dafür sorgen, dass der Sound auch gleichmäßig bis in die hinteren Reihen verteilt wird.

Andreas Jöckel

Ein stabiler Unterbau ist notwendig, wenn die Jungs von Rammstein als Headliner zum Abschluss am Montag ihre Show abliefern. Acht Sattelschlepper mit Material werden dafür angekarrt. Die Fans dürfen gespannt sein. Und damit sind Rammstein noch nicht einmal Sieger der Materialschlacht...

Andreas Jöckel

...Kiss, die zur Zeit mit ihrer Arena-Show touren, haben sich für den ersten Abend mit zehn Sattelschleppern angekündigt. Also noch mal schnell kräftig die Schrauben nachziehen!

Andreas Jöckel

Auf 25 mal 17 Meter Showfläche können sich die Stars auf der Hauptbühne austoben. Weitere Headliner sind Rage Against The Machine (Freitag) und Muse (Samstag). MTV übertragt das Spektakel live (Donnerstag 22:00 – 00:00 Uhr, Freitag 19:30 – 02:45 Uhr, Samstag 15:30 – 04:00 Uhr, 17:15 – 02:15 Uhr). Außerdem gibt es Rock am Ring live beim ARD-Sender EinsPlus (Donnerstag 21:25 – 00:00 Uhr, Freitag 17:45 – 03:00 Uhr, Samstag 17:30 – 03:00 Uhr, Sonntag 17:00 – 03:00 Uhr).

Andreas Jöckel

Auch „Backstage“ ist jetzt noch nicht so viel los. Hier werden die Bands mit ihren Vans oder Tourbussen anfahren, auf die Bühne gehen und vor der Menschenmenge einer Rock-Kleinstadt spielen.

Andreas Jöckel

Vor wolkenverhangenem Himmel entsteht ein Technik-Turm. Das Wetter wäre dann doch etwas, das auch Produktionsmanager Kunzendorf nervös machen könnte. Denn Sturm, Regen, Hagel oder Gewitter wären nicht nur schlecht für Stimmung und Sound, sondern auch gefährlich für Mensch und Technik. Aber die langfristige Wettervorhersage gibt Entwarnung: Leicht bewölkt mit Temperaturen bis zu 20 Grad sagen die Meteorologen für Rock am Ring voraus – Niederschlagswahrscheinlichkeit nur 20 Prozent.

Andreas Jöckel

Wichtige Ausrüstung fürs Festival: Strom und Bier.

Andreas Jöckel

Einsatzbesprechung beim Aufbau der Alternastage, der seit Sonntagabend läuft.

Andreas Jöckel

Hier treten von Freitag bis Sonntag 30 Bands auf.

Andreas Jöckel

Besonders beliebt sind an der Alternastage die Latenight-Specials mit einem bunten Musikmix: Sportfreunde Stiller und Jan Delay (Freitag), Slayer und Motörhead (Samstag) sowie HIM und Them Crooked Vultures (Sonntag)

Andreas Jöckel

35 Newcomer und Nachwuchsbands kommen auf der Clubstage zum Zuge.

Andreas Jöckel

Auch hier geht das Programm an drei Tagen vom frühen Nachmittag...

Andreas Jöckel

...bis nach 2 Uhr in der Nacht.

Andreas Jöckel

Wesentlich schneller als der Aufbau wird der Rückzug der Rocker vonstatten gehen. Nach dem Festival wird noch in der Nacht zum Montag der Abbau beginnen. Schon am Dienstag wird von den Bühnen nichts mehr zu sehen sein.

Andreas Jöckel

Rock am Ring wird aufgebaut. Bis Donnerstagmittag muss die 50 mal 40 Meter große und 20 Meter hohe Centerstage für die ersten Gigs stehen.

Ab Freitag wird auch an Alterna- und Clubstage gespielt. Fast 100 Bands rocken dann bis in die Nacht zum Montag mit rund 80.000 Fans den Ring.

Unter www.rhein-zeitung.de/rock-am-ring werden wir das ganze verlängerte Wochenende live berichten – mit vielen Fotos vom Event und dem Camping-Vergnügen rundherum. Dem Start am Donnerstag um 20.30 mit den H-Blockx sieht Produktionsmanager Klaus Kunzendorf gelassen entgegen... >>weiter