Mendig

Rock am Ring: Frischzellenkur für ein Festival

Marek Lieberberg brachte Rock am Ring nach Mendig. 
Marek Lieberberg brachte Rock am Ring nach Mendig.  Foto: Jens Weber

Ein Jahr ist es her, dass André Lieberberg und sein Vater Marek versprachen: „Wir rocken weiter!“ Mehrfach hatten die beiden Macher von Rock am Ring diesen Satz betont, als sie sich samt ihrem Festival nach 29 Jahren vom Nürburgring verabschiedeten. Streitigkeiten mit den neuen Betreibern des Rings hatten zum Weggang geführt.

Lesezeit: 4 Minuten
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Von unserer Redakteurin Anke Mersmann

Weiterrocken wollten Vater und Sohn, das Festival an anderer Stelle wieder aufziehen. Nur wo sie das tun wollten, war damals noch nicht klar. Ungewisse, aufreibende Monate standen ins Haus, bis endgültig geregelt war, dass Rock am Ring auf dem Flugplatz Mendig über die Bühne gehen kann. Zu all dem kam ein knallharter Konkurrenzkampf, der als Festivalkrieg Schlagzeilen machte.

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Jetzt, ein Jahr später, sind die Erinnerungen an diese Zeiten bei Vater und Sohn zwar noch präsent. Sie dürften aber nach dem vergangenen Wochenende etwas verblasst sein. Denn all die Mühen haben sich gelohnt. Auch wenn einiges nachzujustieren ist, ist die Premiere von Rock am Ring in Mendig geglückt. Die Resonanz bei den Fans ist gewaltig. Entsprechend zufrieden zeigten sich André und Marek Lieberberg am letzten Festivaltag, als sie während einer Pressekonferenz Bilanz zogen. „Es war ein riesiger Kraftakt, ein solches Festival zu verpflanzen. Wir haben geschuftet, gezittert und gebangt – und haben jetzt das beste Festival, das wir je erlebt haben“, sagte ein glücklicher Marek Lieberberg. Auch Sohn André, der für das Programm von Rock am Ring zuständig, sprach von dem spannendsten Line-up, das er bislang zusammengestellt hat.

Von oben werden die gigantischen Ausmaße des Musikfestivals in Mendig besonders deutlich.

Thomas Marr

Mehr als 90.000 Menschen haben sich auf dem Veranstaltungsgelände versammelt.

Thomas Marr

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Vor allem aber wertet er den Neuanfang in Mendig als die einmalige Chance, dem Festival eine Frischzellenkur zukommen zu lassen. „Mir war wichtig, dass wir nicht ausschließlich über die Künstler und die Musik überzeugen, sondern dass wir mit dem Festival eine umfassende Erlebniswelt kreieren.“ Dafür zählt für André Lieberberg nicht nur der kleine Freizeitpark samt einem die gesamte Szenerie prägenden Riesenrad. Dazu zählt er unter anderem auch eine üppige Technik, mit der Shows einzelner Bands noch druckvoller inszeniert werden konnten.

Slash Feat. Myles Kennedy & The Conspirators, Volcano Stage, Rock am Ring 2015 in Mendig

Kevin Rühle

Slash Feat. Myles Kennedy & The Conspirators, Volcano Stage, Rock am Ring 2015 in Mendig

Kevin Rühle

Slash Feat. Myles Kennedy & The Conspirators, Volcano Stage, Rock am Ring 2015 in Mendig

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Slash Feat. Myles Kennedy & The Conspirators, Volcano Stage, Rock am Ring 2015 in Mendig

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Slash Feat. Myles Kennedy & The Conspirators, Volcano Stage, Rock am Ring 2015 in Mendig

Kevin Rühle

Slash Feat. Myles Kennedy & The Conspirators, Volcano Stage, Rock am Ring 2015 in Mendig

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Kevin Rühle

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Kevin Rühle

Slash Feat. Myles Kennedy & The Conspirators, Volcano Stage, Rock am Ring 2015 in Mendig

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Slash Feat. Myles Kennedy & The Conspirators, Volcano Stage, Rock am Ring 2015 in Mendig

Kevin Rühle

Slash Feat. Myles Kennedy & The Conspirators, Volcano Stage, Rock am Ring 2015 in Mendig

Kevin Rühle

Tatsächlich waren Licht und Sound an den beiden großen Open-Air-Bühnen bombastisch und strahlten auf das gesamte Infield, also das Festivalgelände, aus. Zu dem gehörten auch die beiden Zeltbühnen. Dort unter den riesigen Zeltplanen Musik zu hören, brachte noch einmal eine andere Farbe in das Festival. Im Alternatent gab es vorrangig härtere Klänge, und das Club Tent war für den Elektrosound da – womit programmlich für noch mehr Abwechslung gesorgt war.

Die Kreativität der Festivalbesucher kennt keine Grenzen: Bei Rock am Ring gibt es jede Menge Schilder mit ausgefallenen Sprüchen zu sehen.

Christina Nover

Die Kreativität der Festivalbesucher kennt keine Grenzen: Bei Rock am Ring gibt es jede Menge Schilder mit ausgefallenen Sprüchen zu sehen.

Christina Nover

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Christina Nover

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Christina Nover

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Christina Nover

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Christina Nover

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Christina Nover

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Christina Nover

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Christina Nover

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Christina Nover

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Christina Nover

Die Kreativität der Festivalbesucher kennt keine Grenzen: Bei Rock am Ring gibt es jede Menge Schilder mit ausgefallenen Sprüchen zu sehen.

Christina Nover

Mit all dem, einem stilistisch offenen Programm und mit einer Festival-Erlebniswelt, wollen André und Marek Lieberberg mit ihrem Rock am Ring zu den größten und populärsten Festivals überhaupt aufschließen, etwa zum Coachella in den USA oder zum Glastonbury in England. Beide sind legendär. „Wir haben auf dem Gelände in Mendig Möglichkeiten zu gestalten, die wir bislang nicht hatten“, sagte André Lieberberg. Wie er diese Möglichkeiten für das nächste Jahr auszuschöpfen gedenkt, welche Bands er einladen möchte, dazu will er noch nichts ausplaudern. Eins aber ist klar: In Mendig soll auf der Höhe der Zeit weitergerockt werden.