Archivierter Artikel vom 07.06.2014, 17:14 Uhr
Nürburgring

Rock am Ring feiert passioniert in den Pfingstsonntag – Marek Lieberberg nimmt Abschied

Die Crossover-Topstars von Linkin Park haben ein perfektes Finale mit allen technischen Finessen beim dritten Festivalltag von Rock am Ring an der Centerstage geliefert.

Keine Angst, der will nur spielen: Rob Zombie war einer der Highlights bei Rock am Ring am Samstag an der Alternastage. Als Anheizer vor Slayer war der Industrial-Metal des Horror-Regisseurs genau richtig. Doch zuvor ging es musikalisch variantenreich durch den Tag...

Andreas Jöckel

Die Fans sind auch am dritten Tag bei Rock am Ring 2014 von Anfang an in bester Stimmung.

Andreas Jöckel

An der Alternastage gibt es zum Start unter anderem Nu-Metal mit Powerman 5000.

Andreas Jöckel

Bei sommerlicher Hitze strömen die Besucher zum dritten Festivaltag von den Campingplätzen auf das Gelände.

Andreas Jöckel

Auf der Clubstage bekommt auch der Nachwuchs eine Chance: Der Wieland hat den rheinland-pfälzischen Bandwettbewerb Rockbuster gewonnen und darf deshalb auf dem Nürburgring spielen.

Andreas Jöckel

Zwar dürften die Jungs im Publikum viele bekannte Gesichter aus ihrer Heimatregion Koblenz erkannt haben,..

Andreas Jöckel

...aber sie präsentierten ihren eingängigen deutschen Rock sehr professionell. Eine Band, die durchaus auch am Abend an der Clubstage hätte spielen können, und von der man mit Sicherheit noch hören wird.

Andreas Jöckel

Wenn die Fans schon das W wie Wieland im Herzen tragen, kann ja sowieso nichts mehr schiefgehen.

Andreas Jöckel

Jedenfalls war es für die Wielands mit Sicherheit ein tolles Erlebnis, auf einer solchen Bühne spielen zu dürfen.

Andreas Jöckel

Richtig auf die Ohren gab es unterdessen an der Alternestage,...

Andreas Jöckel

...wo Powerman 5000, die mittlerweile schon 25 Jahre im Geschäft sind, ...

Andreas Jöckel

...die Fans begeisterten.

Andreas Jöckel

An der Centerstage, an der in der Nacht Linkin Park das große Finale geben werden, starteten die 257ers,,,

Andreas Jöckel

...mit einer frechen, humorvollen Show.

Andreas Jöckel

Unübersehbar, wer hier gerade auf der Alternastage mit epischen Sounds glänzt:

Andreas Jöckel

Karnivool aus Australien spielt für den guten Ruf des Progressive Metal...

Andreas Jöckel

...und bringt die Fans dabei in wahre Verzückung.

Andreas Jöckel

Die Kaiserchiefs stellen auf der Centerstage nach einigen Jahren Pause ihr neues Album vor und begeistern auch mit ihren alten Hits.

An der Centerstage geht es am Abend schon im wahrsten Sinne des Wortes rund...

Andreas Jöckel

...immer mehr Kreise bilden sich in den Massen, in denen kräftig Pogo getanzt wird.

Andreas Jöckel

Die Indie-Rocker von We Are Scientists...

Andreas Jöckel

...mit Sänger und Gitarrist Keith Murray...

Andreas Jöckel

...lassen das Publikum an der Clubstage zu ihren Hits wie „Nobody Move, Nobody Get Hurt“ ausrasten.

Andreas Jöckel

Fall Out Boy heizen auf der Centerstage zusätzlich mit Pyrotechnik ein.

Andreas Jöckel

Wenn ein Regisseur von Horror-Filmen die Alternastage betritt, lässt er es natürlich nicht an Kulisse mangeln.

Andreas Jöckel

Rob Zombie liefert mit seiner Band eine perfekte Metal-Show ab...

Andreas Jöckel

...wie sie die Fans des Genre lieben.

Andreas Jöckel

Noch ein paar Impressionen des Auftritts...

Andreas Jöckel

...ohne Worte...

Andreas Jöckel

Andreas Jöckel

Andreas Jöckel

Die Fans waren auch am dritten Tag am Ring von Anfang an in bester Stimmung und feierten passioniert in den Pfingstsonntag hinein. Während an der Centerstage gespannt die Fantastischen Vier und Linkin Park erwartet wurden, bekam auf der Clubstage auch der Nachwuchs eine Chance. Der Wieland hat den rheinland-pfälzischen Bandwettbewerb Rockbuster gewonnen und durfte deshalb auf dem Nürburgring als Opener auf der Clubstage spielen. Zwar dürften die Jungs im Publikum viele bekannte Gesichter aus ihrer Heimatregion Koblenz erkannt haben, aber sie präsentierten ihren eingängigen deutschen Rock sehr professionell. Eine Band, die durchaus auch am Abend hätte spielen können, und von der man mit Sicherheit noch hören wird.

Richtig auf die Ohren gab es unterdessen an der Alternestage, wo Bands wie Powerman 5000, die mittlerweile schon 25 Jahre im Geschäft sind, oder Karnivool die Fans begeisterten. Als Headliner in der Nacht gaben Slayer an der zweitgrößten Bühne ein Metalfest. Anschließend gab es dort in die Nacht hinein softes Kontrastprogramm mit Jan Delay.

An der Centerstage starteten die 257ers mit einer frechen, humorvollen Show. Die Kaiserchiefs waren nach einigen Jahren Pause wieder zu Gast und präsentierten sowohl ihr neues Album als auch alte Hits.

Veranstalter Marek Lieberberg hat sich am Abend vor dem Auftritt der Fantastischen Vier von den Rock-am-Ring-Fans am Nürburgring an der Centerstage verabschiedet. Schon bei der Pressekonferenz zuvor hatte Lieberberg gesagt, dass der Ring „die Gemeinsamkeit zwischen engagierten Fans, fantastischen Bands und uns“ sei, was auch in Zukunft an anderer Stelle so bleiben werde. Und weiter: „Wir gehen nicht im Zorn, wir gehen mit Stolz. Denn wir wissen, was wir in 30 Jahren hier erreicht haben.“

Leider gibt es zum Programm von Rock am Ring 2015, das voraussichtlich in Mönchengladbach stattfinden soll, noch keine Angaben. Aber, so bemerkt Lieberberg mit einem Seitenhieb an die künftigen Veranstalter der „Grünen Hölle“ am Nürburgring zum gleichen Termin von 5. bis 7. Juli 2015: „Wir sind sehr gut vernetzt, wir sind sehr sicher, im kommenden Jahr nicht zweiter Sieger zu sein.“

Als letzte Worte ans Publikum am Nürburgring sagte Marek Lieberberg: „Keep on rocking!“ aj/mkn