Rainer Gräff zur Zukunft des Tourismus im Naheland: Neue Struktur, neue Chancen

Könnte man da nicht? Da müsste man doch mal...!

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Wer soll's denn machen? Das geht doch gar nicht! Wer soll das bezahlen? Solche Sätze hat man allzu lange gehört, wenn es um den Tourismus im Naheland ging. Es herrscht(e) eine merkwürdige Diskrepanz zwischen den Schätzen der Region, deren Wertschätzung, ihrem Bekanntheitsgrad und dem messbaren Ertrag ihrer Vermarktung. Erfolg hat viele Väter – der Misserfolg hat mindestens genauso viele.

Es ist leicht, mit dem Finger auf andere zu zeigen, den Zukurzgekommenen zu spielen oder gar zu resignieren. Die Naheland-Touristik GmbH hat sich in der Krise tüchtig geschüttelt, mit externer Beratung neu aufgestellt und eine neue Chefin gefunden. Wenn nicht jetzt, wann dann: Zeit, an einem Strang zu ziehen – in einer Richtung – von der GmbH bis zu den örtlichen Tourismusinformationen, den Beherbergungs- und Gastronomiebetrieben und der Politik.

E-Mail: rainer.graeff@rhein-zeitung.net