Post sortiert ihre alten Paketkärtchen aus – Neuer Zustelltermin per Telefon

Die Post sortiert ihre alten Benachrichtigungskarten aus: Ab Mai sollen die bisherigen orangeroten, blauen und grünen Karten nicht mehr in den Briefkästen landen, wenn der Empfänger eines Pakets oder einer besonderen Briefsendung nicht daheim ist.

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Außerdem gibt es künftig eine Hotline der DHL, um telefonisch einen zweiten Termin abzustimmen, an dem Paket oder Päckchen zugestellt werden können. Die Post verspricht, dass so die zweite Zustellung beschleunigt wird. Anrufe bei der Hotline werden 14 Cent pro Minute aus dem Festnetz kosten. Über das Internet sollen Kunden einen Termin nicht übermitteln können, sagte ein Postsprecher auf Nachfrage. Das Telefon sei der einfachste Weg, weil Unklarheiten unmittelbar ausgeräumt werden können.

Hotline-Nummer auf der Rückseite

Die Hotline-Nummer ist auf der Rückseite der Karten vermerkt, die jetzt eingeführt werden. Nach Angaben der Deutschen Post ersetzen zwei neue, vereinheitlichte Varianten die altbekannten Kärtchen. Künftig gibt es die Basiskarte, die Kunden bei allen gängigen Sendungsarten informiert, dass ihnen zum Beispiel Standardbriefe, Einschreiben, Päckchen, DHL Pakete oder nationale Nachnahmesendungen nicht zugestellt werden konnten. Die Spezialkarte wird bei selteneren Produkten und Services, wie Alters- und Identitätsprüfung, PostIdent oder „Nachnahme international“ eingesetzt.

Modellversuch

Kunden in den Zustellregionen Bonn, Köln und Herford kennen die Karten bereits, da wurden sie in einem Modellversuch getestet. Jetzt kommen die neuen Karten bundesweit zum Einsatz.

Die alten Karten stammen nach Angaben eines Postsprechers noch aus Bundespost-Tagen: „Sie wurden lediglich hier und da mal um ein Kästchen erweitert, aber nie grundsätzlich angepackt.“ (law)