Archivierter Artikel vom 04.08.2016, 16:59 Uhr
Kastellaun

Nature One: Das Partyvolk hat seine Zelte aufgeschlagen (Fotos & Video)

Der Hunsrück ist bis zum Sonntag wieder Gastgeber des größten deutschen Open-Air-Festivals für elektronische Musik, das mit 65.000 Besuchern zum dritten Mal in Folge ausverkauft ist. Seit Donnerstagmorgen wummern auf dem Campinggelände bei Kastellaun die Bässe, während das Partyvolk fleißig Zelte auf dem derzeit noch matschigen Boden aufbaut. Ab Freitag soll es laut Vorhersage aber bis Sonntag mild und sonnig bleiben.

Der Hunsrück ist bis zum Sonntag wieder Gastgeber des größten deutschen Open-Air-Festivals für elektronische Musik, das mit 65.000 Besuchern zum dritten Mal in Folge ausverkauft ist.

Andreas Jöckel

Seit Donnerstagmorgen wummern auf dem Campinggelände bei Kastellaun die Bässe, während das Partyvolk fleißig Zelte auf dem derzeit noch matschigen Boden aufbaut.

Andreas Jöckel

Das größte „Zelt“ auf der Pydna ist unterdessen auch schon fast fertig aufgebaut. Die Grundkonstruktion der fast 30 Meter hohen Pyramide an der größten Tanzfläche, die sogar den alten Wachturm der ehemaligen Raketenbasis überragt, wurde einst für den Zirkus Sarrasani konstruiert.

Jennifer de Luca

Im Gegensatz zu der offenen Gestaltung im vergangenen Jahr wird der Bau mit Hunderten Lichtern und Lasern als riesiges Gewölbe über der tanzenden Menschenmenge leuchten.

Andreas Jöckel

Insgesamt haben Dutzende Lkw mehr als 1500 Tonnen Technik auf die Pydna gebracht, die von mehr als 800 Spezialisten verbaut werden.

Andreas Jöckel

Die Discokugel wird ausgepackt und unter die Spitze der Pyramide gehängt.

Andreas Jöckel

An vier Haupt- und mehr als 20 Clubbühnen legen von der offiziellen Eröffnung heute Abend um 20 Uhr bis zum frühen Sonntagmorgen mehr als 300 DJs aus aller Welt auf.

Jennifer de Luca

Die Stars am großen Open-Air-Floor werden unteranderem Robin Schulz, Laidback Luke, Sander van Doorn und Moguai sein.

Jennifer de Luca

Echte Technofans werden sich dagegen in einem echten Zelt wohlfühlen, dem Century Circus (Foto). Dieser wurde noch einmal von acht auf zehn Masten vergrößert. Das bedeutet mehr Platz für die Besucher, um mit Künstlern wie Sven Vät, Adam Beyer, Dave Clarke oder Chris Liebing zu feiern

Jennifer de Luca

Eine von vielen Kleinigkeiten, die das Produktionsteam verbessert hat: „Unser Erfolgsrezept ist einfach. Wir werden jedes Jahr ein bisschen besser“, erklärt Produktionsleiter Ingo Böder lächelnd. Das House of House (Foto) wurde bereits im vergangenen Jahr mit sechs Masten auf seine Maximalgröße erweitert.

Jennifer de Luca

Hunderte weitere Helfer von Ordnern, Kräften des DRK und des THW sowie eine eigens eingerichtete Dienststelle der Polizei sorgen dafür, dass das Partyleben in der vier bis fünf Tage bestehenden Nature-One-Stadt reibungslos abläuft. Für eine bessere Wasserversorgung auf dem Campinggelände verlegt die veranstaltende Agentur I-Motion aus Mülheim-Kärlich seit zwei Jahren kontinuierlich feste Wasserleitungen. Insbesondere bei verschlammten Böden bleiben so auch zusätzliche Lkw-Fahrten erspart.

Andreas Jöckel

Die Anreisewelle verlief in diesem Jahr aufgrund des Regens etwas ruhiger als in den Vorjahren.

Andreas Jöckel

Auf matschigen Böden suchten sich die Camper ihren Weg.

Andreas Jöckel

Von Hasselbach aus rollen die Fahrzeuge in Zweierreihen an.

Andreas Jöckel

Auf dem Zelplatz wird schon kräftig getanzt

Andreas Jöckel

Mit himmlischer Hilfe soll das Wetter von Freitag bis Sonntag sonnig werden.

Andreas Jöckel

Dann müssen auch die Wassertonnen nicht mehr durch den Schlamm gezogen werden.

Andreas Jöckel

Von unserem Redakteur Andreas Jöckel (Text) und Jennifer de Luca (Video)

Das größte „Zelt“ auf der Pydna ist unterdessen auch schon fast fertig aufgebaut. Die Grundkonstruktion der fast 30 Meter hohen Pyramide an der größten Tanzfläche, die sogar den alten Wachturm der ehemaligen Raketenbasis überragt, wurde einst für den Zirkus Sarrasani konstruiert. Im Gegensatz zu der offenen Gestaltung im vergangenen Jahr wird der Bau mit Hunderten Lichtern und Lasern als riesiges Gewölbe über der tanzenden Menschenmenge leuchten. Insgesamt haben Dutzende Lkw mehr als 1500 Tonnen Technik auf die Pydna gebracht, die von mehr als 800 Spezialisten verbaut werden. An vier Haupt- und mehr als 20 Clubbühnen legen von der offiziellen Eröffnung am Freitagabend um 20 Uhr bis zum frühen Sonntagmorgen mehr als 300 DJs aus aller Welt auf.

„Jedes Jahr ein bisschen besser“

Die Stars am großen Open-Air-Floor werden unteranderem Robin Schulz, Laidback Luke, Sander van Doorn und Moguai sein. Echte Technofans werden sich dagegen in einem echten Zelt wohlfühlen, dem Century Circus. Dieser wurde noch einmal von acht auf zehn Masten vergrößert. Das bedeutet mehr Platz für die Besucher, um mit Künstlern wie Sven Vät, Adam Beyer, Dave Clarke oder Chris Liebing zu feiern – eine von vielen Kleinigkeiten, die das Produktionsteam verbessert hat: „Unser Erfolgsrezept ist einfach. Wir werden jedes Jahr ein bisschen besser“, erklärt Produktionsleiter Ingo Böder lächelnd.

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Belebung der Region

Hunderte weitere Helfer von Ordnern, Kräften des DRK und des THW sowie eine eigens eingerichtete Dienststelle der Polizei sorgen dafür, dass das Partyleben in der vier bis fünf Tage bestehenden Nature-One-Stadt reibungslos abläuft. Für eine bessere Wasserversorgung auf dem Campinggelände verlegt die veranstaltende Agentur I-Motion aus Mülheim-Kärlich seit zwei Jahren kontinuierlich feste Wasserleitungen. Insbesondere bei verschlammten Böden bleiben so auch zusätzliche Lkw-Fahrten erspart.

Doch das ist nicht das einzige Bekenntnis zu Standort und Region: Statt eines Supermarktes auf dem Zeltplatz wie bei anderen Festivals wird es weiterhin kostenlose Shuttlebusse zum Einkaufen und ins Hallenbad nach Kastellaun geben: „Wir wollen, dass auch die Region vom Besucherstrom profitiert“, erklärt der stellvertretende Geschäftsführer Oliver Vordemvenne. Also dürfte sich das Mittelzentrum Kastellaun auch dieses Wochenende wieder über Tausende junge Besucher freuen.