Archivierter Artikel vom 09.03.2016, 11:44 Uhr

MicrositeBauen&Wohnen: Von der Altlast zum Traumhaus

Asbest: Wie Bauherren richtig sanieren – Rathscheck Schiefer legt Förderprogramm auf –Zurück zur Natur Von der Altlast zum Traumhaus Mit einem Beratungs- und Förderprogramm unterstützt Rathscheck Schiefer Hausbesitzer bei der Sanierung von Asbest-Dächern. Das Pilotprojekt startet im März im Landkreis Mayen-Koblenz. Erst war es nur hässlich und unansehnlich, dann wurde das Dach gefährlich: Als Platzregen und Hagel die 30 Jahre alten Asbestzement-Platten zum Bersten brachten, war es für Familie Klas klar – „die Dinger müssen komplett runter“.

Im verrotteten und beschädigten Zustand setzt das künstlich hergestellte Silikatmaterial feine Fasern frei – gesundheitsgefährdend für Hausbewohner und Umfeld. Wie dem Moselaner Rudi Klas geht es heute hunderttausenden Hausbesitzern und ImmobilienErben. Mindestens 60 Prozent aller zwischen 1950 und 1980 gebauten Eigenheime ächzen unter Asbest-Altlasten, die meisten der 1,4 Milliarden Quadratmeter verlegten AsbestzementPlatten fristen auf Dächern der Sanierung entgegen – „Quer durch Deutschland müssen in den kommenden Jahren mehr als 100 000 Dächer auf Privathäusern erneuert werden“, schätzen Andreas Jäger und Frank Rummel. Nach einer Analyse der beiden Geschäftsleiter von Rathscheck Schiefer gibt es derzeit bereits einen erheblichen Sanierungsstau – denn bis 1993 der Baustopp kam, durften asbesthaltige Platten noch verlegt werden. Glück im Unglück haben Bauherren, die auf eine intakte Unterschalung ihres Daches treffen: Auf die vorhandene Fläche kann ohne großen Mehraufwand ein neues Dach aus Schiefer gedeckt werden – im Gegensatz zu den Imitaten aus Asbest langlebige Natur pur, 400 Millionen Jahre alt und zeitlos schön. Für Sanierer hat Rathscheck Schiefer aus Mayen, einer der führenden Produzenten von Schiefer in Premiumqualität, ein kostenloses Beratungsprogramm aufgelegt. Vor Ort schauen sich Experten den Sanierungsfall an, beraten bei der Auswahl der Schiefer-Deckart, helfen bei der Planung und bei der Suche nach einem fachkundigen Schieferdecker. Zusätzlich unterstützt Rathscheck die Asbestsanierung mit einem pauschalen Zuschuss von 500 Euro – und gibt Bauherren Tipps zu weiteren Fördermöglichkeiten. Wer gleichzeitig das Dach wärmedämmt, kann dabei auf die umfangreichsten Hilfen zählen: Im Programm „Energieeffizient sanieren“ gibt es beispielsweise bei der öffentlichen KfW-Bank Investitionszuschüsse von bis zu 18 750 Euro pro Wohneinheit sowie langjährige zinsgünstige Kredite. Infos und kostenlose Bauherrenberatung: Rathscheck Schiefer, Postfach 1752, 56707 Mayen, Telefon: 02651/955-110. www.schiefer.de

„Heilfroh, dass der Kram runter ist“: Rudi Klas (rechts) entsorgte nach drei Jahrzehnten die spröden und vermoosten Asbestfaser-Platten vom Dach – und deckte mit natürlichen Schiefersteinen ein. Im Rahmen eines kostenlosen Beratungsprogramms begleitete Fachberater Klaus Jost (Rathscheck Schiefer) die Sanierung des Einfamilienhauses an der Mosel. Das alte Asbestdach wurde als Sondermüll entsorgt, die Unterkonstruktion konnte kostensparend erhalten werden. Foto: Rathscheck Schiefer