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Martin Klein: Ministerium für Migration

Die Linke sieht Integration als Aufgabe der gesamten Gesellschaft. Integration ist keine Bringschuld eines Einzelnen, wenn wir auch die Bereitschaft, sich integrieren zu wollen, voraussetzen.

Die Integration in einer demokratischen Gesellschaft schließt das Recht auf unterschiedliche Lebensentwürfe mit ein. Eine Integration, die auf einem System von bürokratischen und juristischen Schikanen aufbaut und Migranten und Flüchtlinge andauernder Diskriminierung aussetzt, ist keine. Die Linke will eine solidarische Einwanderungsgesellschaft gestalten. Dabei setzen wir auf ein inklusives „Wir, die hier leben“. Das ist vielfach gelebte Praxis in Kommunen, in der Arbeit und der Freizeit, genauso wie in Sportvereinen und zivilgesellschaftlichen Initiativen. Wie viel Offenheit und Engagement in unserer Gesellschaft vorhanden ist, zeigen die vielen, die in der Flüchtlingssolidarität aktiv sind. Ihre Arbeit und die Zusammenarbeit mit Behörden wollen wir fördern. Um diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen, muss die Zuständigkeit dem Innenministerium entzogen werden. Nicht nur weil Deutschland ein Einwanderungsland ist, fordert Die Linke ein eigenes Bundesministerium für Migration und Integration.

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