Archivierter Artikel vom 04.08.2014, 13:01 Uhr
Kastellaun

Kontrollen bei Nature One: Über 1000 Ecstasytabletten und 1 Kilo Haschisch

Die 20. Ausgabe der Rave-Veranstaltung „Nature One 2014“ hat mit einem Besucherrekord von 72.000 auch Polizei und Rettungskräfte herausgefordert. Das Polizeipräsidium Koblenz hat eine erste Bilanz herausgegeben.

Über 700 Einsatzkräfte (Polizei, Zoll und Bundespolizei) waren über den Zeitraum der Veranstaltung im Einsatz, Informieren konnten sich die Besucher zeitnah unter anderem über die Facebook- und Twitterseiten der Polizei.

So wurde in den Einträgen beispielsweise auf „Langfinger“ hingewiesen, verbunden mit konkreten Präventionshinweisen. Außerdem wurden Hinweise zur Verkehrslage, Wetterwarnungen, Bilanzen polizeilicher Maßnahmen, Fotos aus dem Bereich des Einsatzes und Vieles mehr gepostet und getweetet.

Rund 14.500 „Gefällt-mir-Angaben“ auf Facebook und 800 „Follower“ auf Twitter zeigen, dass die jungen Leute die Seiten der Polizei gut angenommen haben.

Twitter

#no2014 #natureone #polizei Die Zeltplätze sind gut gefüllt! Die Stimmung ist TOP!!! pic.twitter.com/k8WIc07Jum

— Polizei KO (@Polizei_KO) 1. August 2014

Der Veranstaltungsverlauf gestaltete sich, wie schon in den Jahren zuvor friedlich, teilt die Polizei mit. An- und Abreisestaus seien bei 72.000 Besuchern kaum vermeidbar gewesen.

Zentraler Punkt der polizeilichen Maßnahmen blieb die Arbeit an den Kontrollstellen (mobil und stationär). Bei den Anzeigen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und wegen Fahren unter Drogeneinfluss spielen, wie auch schon in den Jahren zuvor, Cannabisprodukte (Haschisch und Marihuana) und die sogenannten Partydrogen (Ecstasy und Amphetamin) die größte Rolle. Das vorläufige Ergebnis (Stand: 3.8., 18 Uhr):

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Obwohl die Gesamtanzahl der Anzeigen gegenüber den beiden Vergleichsvorjahren leicht abgenommen hat, sind die Sicherstellungsmengen an Betäubungsmitteln gegenüber dem Vorjahr durchgängig angestiegen, so die Polizei.

Aus nördlicher Fahrtrichtung kommende Fahrzeuge wurden auf derHunsrückhöhenstraße kontrolliert. Kurzfristig bildete sich eine kleinereWarteschlange.

Suzanne Breitbach

Nicht nur die Fahrer wurden auf ihre Fahrtüchtigkeit überprüft, auch das Auto und das Gepäck nach Drogen durchsucht.

Suzanne Breitbach

Die Festivalbesucher hatten überwiegend Verständnis und warteten geduldig.

Suzanne Breitbach

jdl