Archivierter Artikel vom 30.12.2014, 16:31 Uhr
Köln (dpa)

Kein Licht für Fremdenfeindlichkeit: Kölner Dom bleibt dunkel

Köln (dpa). Falls die anti-islamische „Pegida-Bewegung“ am kommenden Montag in Köln demonstrieren sollte, bleiben am Dom die Lichter aus. „Die Hohe Domkirche möchte keine Kulisse für diese Demonstration bieten“, sagte Dompropst Norbert Feldhoff am Dienstag laut einer Mitteilung des Erzbistums Köln. Als unübersehbares Zeichen des Protests gegen Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung und Rassismus werde am 5. Januar für die Dauer der Demonstration zwischen 18.30 und 21 Uhr die Außenbeleuchtung des Kölner Domes abgeschaltet. Vorbild sei die Semperoper in Dresden, deren Beleuchtung ebenfalls abgeschaltet worden sei. Die Aktion am Dom ist Teil einer Gegenbewegung, die unter dem Motto „Licht aus für Rassisten“ dazu aufruft, während der Demonstration die Beleuchtung von Gebäuden abzuschalten.