Mainz

In Mainz waren „Satan“ und „Erzengel“ unterwegs

Unirdisch gewalttätig ging's am Donnerstag in Mainz zu: Am Bahnhof faselte ein betrunkener Rowdy davon, vom Satan besessen zu sein. Nur wenig später schlug ein anderer Mann in der Marienborner Straße um sich – als Wiedergeburt eines Erzengels.

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Am Donnerstag Mittag gegen halb 2 Uhr kam es zu einer Gewalttat im Bus am Münsterplatz.

Dort schlug ein 25-jähriger Fahrgast aus Mainz wahllos auf Mitfahrer ein. Er wurde dann auf die Dienststelle der Bundespolizei am Bahnhof gebracht. Dort war er weiterhin aggressiv, faselte davon vom Satan besessen zu sein und spuckte um sich.

Vielleicht eine Erklärung: Ein Atemalkoholtest ergab 2,82 Promille. Anschließend wurde er in der Uniklinik ausgenüchtert.

gegen halb fünf Uhr dann sammelte ein 30-Jähriger an der Haltestelle Marienborner Straße Zigarettenstummel ein. Er führte Selbstgespräche, lief neben einer 16-jährigen Passantin her und schrie diese an. Plötzlich spuckte er ihr ins Gesicht, folgte ihr in den eingetroffenen Bus und versuchte, sie mit der geballten Faust ins Gesicht zu schlagen. Stattdessen traf er eine andere Person in den Bauch.

Nachdem er wieder ausgestiegen war, trat er gegen die Motorhaube eines parkenden Autos. Als die Polizei den Mann kontrollieren wollte, gab er sich – so die Beamten – „unkooperativ und wirkte psychisch sehr labil“. Das mag daran gelegen haben, dass er unter anderem behauptete. die Wiedergeburt eines Erzengels zu sein. Ein Verfahren gegen den Mann wurde eingeleitet.