Exportholz wird an Binnen- und Seehäfen transportiert

Holzimporteure aus China und Südostasien lassen schwere Sattelzüge mit großen 40-Fuß-Containern teilweise unmittelbar bis in die Wälder fahren. In einen Container passen bei geschickter Beladung rund 30 Festmeter Holz. Im Wald werden die bis zu 12 Meter langen Nadelholzstämme hochseetauglich verladen und dann im Straßentransport entweder direkt an die Seehäfen oder auch zu Binnenhäfen, wie den Hafen Andernach, abgefahren.

Eine aus Umwelt- und Verkehrsgründen vernünftige Lösung für das Exportholz bietet der Hafen Andernach an: Bis zu 400 Container mit Schadholz verlassen hier wöchentlich den Hafen per Schiff. Dafür bestehen dort seit zwei Jahren große Lagerplätze, auf denen das Holz vor der Containerverladung vorgestapelt werden kann. Damit nur Holz und keine Borkenkäfer nach Südostasien exportiert werden, erfolgt in den Seehäfen vor der Verladung oftmals eine Begasung der Container mit Giften, allerdings nicht in den Binnenhäfen. hpg