Enorme Zugriffszahlen machen Servern Probleme

Vor allem weiterführende Schulen berichten über Serverprobleme. Das Pädagogische Landesinstitut (PL) hat nun darauf reagiert. Man habe alle Dienste, die aktuell nicht zwingend notwendig sind, von der Internetanbindung genommen oder die Kapazitäten heruntergefahren, berichtet eine Sprecherin auf Anfrage.

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Die Kapazitäten werden nun für die Lernplattformen des Landesinstituts genutzt. Die größte trägt den Namen Moodle. Die Zugriffszahlen haben sich in den vergangenen Tagen teilweise um das Vierfache gesteigert. „Die IT-Systeme des Landes wurden ursprünglich nicht für diese Form der Nutzung konzipiert“, betont die Sprecherin. Auch Testserver, die im Hintergrund zur Entwicklung dienten, helfen nun den Nutzern. Derzeit können sich statt 500 bereits 1200 Personen (Lehrer oder Schüler) gleichzeitig einloggen. Bis Mittwochabend sollte außerdem ein zweiter Server in Betrieb gehen. Trotzdem sind gerade Lehrer angehalten, die Server nicht zu Stoßzeiten zu überlasten und Uploads großer Dateien nach Möglichkeit zu vermeiden oder nicht am Vormittag durchzuführen. zca