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Kaiserslautern

Eckel vermisst beim FCK Aufbruchstimmung

Der Aufsichtsrat des Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern ist gewählt. Dagmar Eckel (49) aus Grumbach bei Lauterecken und Michael Bohn (32) aus Bad Kreuznach haben den Einzug verpasst. Während Bohn mit nur 15 Stimmen unter 16 Kandidaten den letzten Rang belegte, erhielt die Tochter von FCK-Legende Horst Eckel als Zehnte immerhin 219 Stimmen. 535 wären allerdings notwendig gewesen, um in das fünfköpfige Gremium einzuziehen.

Schaut weiter interessiert auf ihren Herzensverein 1. FC Kaiserslautern: Dagmar Eckel.  Foto: Martin Köhler
Schaut weiter interessiert auf ihren Herzensverein 1. FC Kaiserslautern: Dagmar Eckel.
Foto: Martin Köhler

Am Tag nach der Jahreshauptversammlung auf dem Betzenberg erklärte Dagmar Eckel: „Ich habe gekämpft und mein Bestes gegeben. Aber es geht ja nicht um mich persönlich, sondern um den FCK.“ Klar – als das Ergebnis der Aufsichtsratswahl angezeigt wurde, „hat es im ersten Moment sehr weh getan, weil ich wusste, dass ich in dem Verein viel hätte bewegen können“. Den fünf gewählten Aufsichtsräten wünscht sie nun aber alles Gute und ein glückliches Händchen bei allen Entscheidungen. Es stehen aus Sicht von Dagmar Eckel nun schließlich die wichtigsten Monate der Vereinsgeschichte an – und es gehe für den Zweitligisten nur noch um den Klassenverbleib. „Es wird schwer für die Fünf da vorne“, erklärte Dagmar Eckel. Insgesamt, so ihr Fazit nach der fast achtstündigen Versammlung am Sonntag, fehlte ihr das eindeutige Zeichen, das Aufbruch und Veränderung signalisiert hätte.

Ihre Kandidatur sei jedenfalls „eine tolle Erfahrung gewesen, die ich nicht missen möchte“. Sie wolle auch in Zukunft dem Betzenberg treu bleiben und ihre aktive Hilfe anbieten – egal in welcher Liga. „Und vielleicht gibt es ja bei einer nächsten Wahl eine erneute Gelegenheit, in den Aufsichtsrat zu kommen“, zeigte sich Dagmar Eckel kämpferisch.

Ein nächstes Mal – das kann sich auch Michael Bohn vorstellen. Seine schwache Stimmenzahl ist leicht zu erklären: Ein grippaler Infekt mit Fieber hatte den Bad Kreuznacher aus der Bahn geworfen. Er konnte sich deshalb weder an den Regionalkonferenzen – zum Beispiel in Monzingen, wir berichteten – vorstellen noch seine Redezeit während der Jahreshauptversammlung nutzen. In Abwesenheit „eine zweistellige Stimmenzahl erhalten zu haben, hat mich sogar positiv überrascht“, sagt er. Wäre er präsent gewesen, „hätte ich es durchaus in die Riege der Nachrücker also auf Platz acht schaffen können“, glaubt Bohn. Er zieht wie Dagmar Eckel viel Positives aus der Kandidatur. „Ich habe die Abläufe, die bei solch einer Wahl dazugehören, sehr gut kennenlernen können. Auch wie mit dem 1. FC Kaiserslautern kommuniziert wird, weiß ich nun. Das alles wird mir bei einer Kandidatur zu einem späteren Zeitpunkt helfen“, erklärt der Mann, von Kindesbeinen an FCK-Fan ist. „Wenn es dann zu meinen Lebensumständen passt, kann ich mir eine erneute Kandidatur in drei Jahren sehr gut vorstellen“, sagt Bohn.

Von Martin Köhler und Olaf Paare

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