New York

Bombenalarm: Künstler wird wegen „I love New York“-Tüten festgenommen

Einfach so eine Installation? Kommt nicht in die Tüte! Weil Drähte herausragten, wurde wegen der leuchtenden "I love NY"-Grüßen Bombenalarm gegeben.
Einfach so eine Installation? Kommt nicht in die Tüte! Weil Drähte herausragten, wurde wegen der leuchtenden "I love NY"-Grüßen Bombenalarm gegeben. Foto: http://tmiyakawadesign.co

Für ihn war es ein Kunstwerk aus Liebe zu New York, für die Polizei eine mögliche Bombe: Der Designer Takeshi Miyakawa (50) ist festgenommen worden, weil er in einem Park in Brooklyn Bomben gebastelt haben soll.

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Er hatte lediglich beleuchtete „I Love NY“-Tüten als Teil einer Installation an Bäumen befestigt, hieß es auf der Webseite des Künstlers. Eine Schachtel mit LED-Lampe hatte für die Beleuchtung in den Tüten gesorgt, wie es auf der Seiten der New York Daily News zu sehen ist.

Ein Passant war dann misstrauisch geworden, nachdem er die Installation gesehen hatte und hatte die Notrufnummer 911 gewählt. Umgehend rückte eine Bombenentschärfungskommando aus, die Gegend in Williamsburg wurde für zwei Stunden evakuiert – bis feststand, dass Palstiktüten mit LED-Birnchen keine Gefahr darstellen.

Der gebürtige Japaner, der seit Jahren in New York lebt, hatte nach eigenen Angaben seine Installation mit einem Designfestival abgestimmt und wollte in der Nacht zum Samstag Tüten mit LED-Lichtern an Straßenlampen und Bäumen in ganz New York aufhängen. Die New York Post schreibt, dass der renommierte Designer von der Leiter weg beim Aufhängen weiterer Tüten verhaftet wurde. „Es handelt sich hier um ein schreckliches Missverständnis“, erklärte Miyakawas Anwältin auf der Homepage.

„I love NY“, ist auch das Motto der Tourismus-Werbung von New York.