Archivierter Artikel vom 12.04.2012, 16:12 Uhr
Freiberg

Aus Liebe zur Stadt: Chinesen in Freiberg nennen ihren Sohn „Frei“

Ihr Erstgeborener heißt „Frei“, was im Chinesischen so viel wie „das Glück kommt“ bedeutet. „Wir lieben die Stadt, in der wir leben“, begründeten Mutter Huixian Yang und Vater Hong Shen ihre ungewöhnliche Namenswahl für den Nachwuchs.

Der kleine "Frei" trägt sich am Donnerstag mit seinen Eltern bei seinem Ehrenpaten und Freibergs Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm (rechts) ins "Silberne Buch der Stadt" ein.
Der kleine „Frei“ trägt sich am Donnerstag mit seinen Eltern bei seinem Ehrenpaten und Freibergs Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm (rechts) ins „Silberne Buch der Stadt“ ein.
Foto: DPA

Denn ihre zweite Heimat ist seit einigen Jahren das sächsische Freiberg, wo sie sich am Donnerstag als erste in das neue Silberne Buch der Stadt eintragen durften. „Frei“, der im städtischen Krankenhaus am 1. Februar geboren wurde, hinterließ einen kleinen silbernen Fußabdruck im Buch der Stadt. „Das ist für uns eine große Ehre“, sagte die 30 Jahre alte Mutter. Sie lebt bereits seit acht Jahren in Freiberg, studierte dort Wirtschaftsmathematik und will im Mai ihre Masterarbeit verteidigen.

Ihren 27 Jahre alten Mann, der derzeit an seiner Promotion arbeitet, lernte sie in Freiberg kennen. Beide hoffen auf einen Job in Deutschland. Und das geplante Geschwisterchen von „Frei“ soll einmal „Berg“ heißen.