Archivierter Artikel vom 01.02.2013, 14:49 Uhr
Dortmund/Berndorf

Auf die Plätze, fertig, pusten: Suche nach dem besten Hirschrufer

Bester Hirschrufer in Deutschland bleibt Tasso Wolzenburg aus Bad Laasphe in Nordrhein-Westfalen. Er konnte seinen Titel im Wettbewerb über drei Disziplinen in Dortmund verteidigen. Unter den insgesamt 20 Teilnehmern der Deutschen Meisterschaft der Hirschrufer war auch der neun Jahre alte Lukas Duvivier aus Berndorf.

Der neunjährige Lukas Duvivier aus Berndorf bläst bei der Deutschen Meisterschaft der Hirschrufer in Dortmund in sein Instrument, um die Rufe eines Hirsches nachzuahmen.
Der neunjährige Lukas Duvivier aus Berndorf bläst bei der Deutschen Meisterschaft der Hirschrufer in Dortmund in sein Instrument, um die Rufe eines Hirsches nachzuahmen.
Foto: DPA

Dortmund/Berndorf – Bester Hirschrufer in Deutschland bleibt Tasso Wolzenburg aus Bad Laasphe in Nordrhein-Westfalen. Er konnte seinen Titel im Wettbewerb über drei Disziplinen in Dortmund verteidigen. Unter den insgesamt 20 Teilnehmern der Deutschen Meisterschaft der Hirschrufer war auch der neun Jahre alte Lukas Duvivier aus dem rheinland-pfälzischen Berndorf.

Er ahmte die Hirschrufe mit Hilfe eines Staubsaugerrohrs nach und erreichte punktgleich mit seinem Vater Frank Duvivier den zwölften Platz. Als einzige Frau trat Hildegard Zervos aus Oberzier bei Köln bereits zum dritten Mal an und röhrte sich auf den neunten Rang. Bereits zum 15. Mal findet der Wettbewerb im Rahmen der Messe „Jagd & Hund“ statt. Die Lock- und Rufjagd hat nach Angaben der Veranstalter eine lange Tradition.

Ziel der Lautnachahmung ist es, dem „Platzhirsch“ einen Nebenbuhler vorzutäuschen, damit dieser aus seiner Deckung tritt. Speziell bearbeitete Ochsenhörner, Tritonschneckengehäuse, Glaszylinder sowie künstliche Instrumente dienen dabei der Tonverstärkung.