Archivierter Artikel vom 08.06.2015, 13:40 Uhr
Mendig/Region

Abreise aus Mendig 2015: Ringrocker hinterlassen viel „Rock-Schrott“ und stehen im Stau

Stellenweise ging nichts mehr: Die Abreisewelle von Rock am Ring in Mendig hat gestern zu langen Staus geführt. Insbesondere die A 61 in Fahrtrichtung Köln war betroffen. Trotz der etwas beschwerlichen Abreise ziehen die Verantwortlichen in der Region ein positives Fazit.

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elementVon unserem Redakteur Hilko Röttgers

Nach dem letzten Festivaltag machten sich am Montagvormittag Tausende Ring-Rocker gleichzeitig auf die Heimreise. Da sie die Park- und Campingplätze bis zum Mittag räumen mussten, stieg das Verkehrsaufkommen gegen 10 Uhr massiv an. Vor allem auf der Autobahn 61 in Fahrtrichtung Köln mussten die Verkehrsteilnehmer dann Geduld und gute Nerven haben. Am späten Vormittag staute sich der Verkehr von der Auffahrt Mendig bis nach Niederzissen, teilte die Autobahnpolizei Mendig mit. Im weiteren Verlauf herrschte noch bis Bad Neuenahr zäh fließender Verkehr. Das hatte Folgen für Verkehrsteilnehmer, die über die B 262, von Mayen kommend, in Richtung A 61 unterwegs waren. Von der Autobahnauffahrt Mendig aus baute sich ein Rückstau auf, der bis zur Abfahrt Hausen reichte.

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Erheblich besser sah es hingegen auf der A 61 in Fahrtrichtung Koblenz aus. Dort sei es – trotz der Baustelle bei Plaidt – nicht zu signifikanten Störungen gekommen, teilte die Autobahnpolizei mit. Unterdessen haben auf dem Flugplatz Mendig die Aufräumarbeiten begonnen. Dabei bekamen die Reinigungskräfte jede Menge zu tun. Denn Rock am Ring ging zwar an einem neuen Standort über die Bühne, an einer Sache hat sich jedoch nichts geändert: Auf dem Gelände blieb tonnenweise Abfall zurück. Der soll in den nächsten Tagen eingesammelt und abtransportiert werden. Am Donnerstag sollte alles wieder so sein, wie es vor dem Festival war, hat Marten Pauls angekündigt, der für diese organisatorischen Dinge verantwortlich ist.

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Ein „absolut positives Resümee“ zog Polizeidirektor Gerd Bertram. Er betonte, dass das Verkehrskonzept bei der Anreise voll aufgegangen sei. „Das können wir genau so wieder machen.“ Zudem hob er hervor, dass die Festivaltage aus polizeilicher Sicht vergleichsweise ruhig abgelaufen sind. Die Beamten registrierten insgesamt 231 Strafanzeigen, darunter vor allem Taschendiebstähle. Außerdem gab es drei Fälle von Körperverletzung – „und das bei 90.000 Besuchern in Festivalstimmung“, sagte Bertram. Solche Zahlen würde sich manche Großstadt wünschen.

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Eine positive Bilanz ziehen auch die Krankenhäuser in Mayen und Andernach. Im Mayener St.-Elisabeth-Krankenhaus wurden fast 600 Rock-am-Ring-Patienten behandelt. Bis auf zwei Ausnahmen waren alle Patienten sehr gut zu behandeln, teilt Verwaltungsdirektor Georg Schmitz mit. „Unsere Mitarbeiter empfanden das Wochenende als sehr interessantes Erlebnis.“ Ähnlich war es im Andernacher Stiftshospital, wo weitere 106 Festivalbesucher versorgt wurden. „Die Patienten waren nett und zeigten sich dankbar für die medizinische Versorgung“, heißt es in einer Pressemitteilung der Klinik.

Das positive Fazit teilen auch Jörg Lempertz und Hans Peter Ammel, die Bürgermeister von Verbandsgemeinde und Stadt Mendig. Lempertz sagte: „Mendig ist nicht nur eine Ausfahrt an der A 61, sondern Rock-City. Dank Rock am Ring durften wir erstmals Großstadt werden.“ Und Ammel sah Mendig gar „im Olymp der Festivals angekommen“.