Sportpolitik
Sportrichter Danilewitsch aus belarussischer Haft entlassen
Internationaler Sportgerichtshof
Der Internationale Sportgerichtshof Cas hat die Freilassung des Richters Alexander Danilewitsch in Belarus begrüßt. (Symbolbild)
Laurent Gillieron. DPA

Nach mehr als vier Jahren Haft in Belarus ist Alexander Danilewitsch wieder frei. Der Internationale Sportgerichtshof begrüßt die Freilassung seines langjährigen Richters.

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Lausanne/Minsk (dpa) – Der Sportrechtler Alexander Danilewitsch ist aus der Haft in Belarus entlassen worden. Das verkündete der Internationale Sportgerichtshof Cas in einer Mitteilung und begrüßte dabei die Freilassung seines langjährigen Richters.

Danilewitsch wurde im Mai 2022 in Minsk festgenommen und 2023 nach Angaben des Cas wegen des «Aufrufs zu Sanktionen gegen Belarus und Beihilfe zum Extremismus» zu zehn Jahren Haft verurteilt. Das Urteil wurde damals laut des Sportgerichtshofs in einem Berufungsverfahren auf sechs Jahre herabgesetzt, nach etwas mehr als vier Jahren wurde Danilewitsch nun entlassen.

Der Cas brachte die Festnahme in Zusammenhang damit, dass der belarussische Juraprofessor und Anwalt Ende Februar 2022 eine Erklärung unterschrieben habe, in der zum Ende des Krieges in der Ukraine aufgerufen worden sei. Der Internationale Sportgerichtshof bezeichnete Danilewitsch damals als politischen Gefangenen.

© dpa-infocom, dpa:260729-930-457023/1

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