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    Vielmeier spielt ihre Verfolgerinnen mit Routine aus

    Regina Vielmeier hat den Hochwald Mittelrhein Marathon gewonnen. Sie entschied das Rennen der Frauen im Marathonlauf für sich.

    Foto: Frey-Pressebild

    Koblenz. Ruben Schmitz lächelte ziemlich entspannt für einen Marathonläufer. "Wir machen heute nur einen langen Trainingslauf", erklärte der ambitionierte Triathlet nach rund einem Drittel der 42,2 Kilometer langen Strecke. Gemeinsam mit seinem Trainingspartner Markus Kaiser hatte der Mülheim-Kärlicher bereits eine lange Radtour an diesem Nachmittag absolviert. "Und jetzt laufen wir den Marathon noch knapp unter drei Stunden", erklärte Schmitz. Klingt etwas verrückt, aber die beiden Triathleten haben in diesem Sommer hohe Ziele. Kaiser will am 24. Juli beim Ironman in Frankfurt richtig schnell sein, Schmitz am 7. August beim Ironman in Regensburg - beide wollen im Oktober bei der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii antreten. Wer nach Hawaii will, muss schnell und dazu bereit sein, auch einmal ein paar verrückte Sachen zu machen.

    Langer Trainingslauf, gesagt, getan: Nach 2:54:52 Stunden lief Schmitz als Fünfter des Gesamteinlaufs im Marathon in Koblenz über die Ziellinie, sein Kollege Kaiser wurde in 2:59:24 Stunden wenig später Siebter. Wenn es für die beiden im Sommer im Triathlon so weitergeht, dürften sie eine schöne Saison vor sich haben.

    Einen Höhepunkt des Jahres erlebte derweil schon einmal Marathonsiegerin Regina Vielmeier vom SV Oberkollbach. Von Beginn an lief die erfahrene Athletin an der Spitze des Frauenfeldes und setzte sich langsam, aber sehr beharrlich von ihren Verfolgerinnen ab.

    Nach der Hälfte der Strecke lag Vielmeier in 1:35:55 Stunden nur genau zwei Minuten vor der aus Arzbach stammenden Triathletin Jennifer Lehmler. Im Ziel jedoch trennten die für die TG Oberlahnstein laufende Lehmler dann gut 12 Minuten von der Siegerin, Vielmeier gewann in 3:09:47 Stunden überaus souverän. Die Drittplatzierte Sabine Schenkenhofer von SRL Triathlon Koblenz hatte in 3:38:12 Stunden bereits einen großen Rückstand auf die routinierte Läuferin Vielmeier.

    Seine ganze Routine musste im Marathon auch Brahim Chalgoum ausspielen. Der ehemalige marokkanische Spitzenläufer war dieses Mal als Trainer auf dem Fahrrad unterwegs. Chalgoum hatte sich dabei zur Auflage gemacht, alle drei von ihm betreuten Athleten unterwegs zumindest ein wenig zu begleiten. Dies entwickelte sich jedoch zur Herausforderung, denn die Sportler waren in drei unterschiedlichen und fast zeitgleich gestarteten Wettbewerben am Start.

    Chalgoum fuhr erst ein Stück mit dem 10-Kilometerlauf von Rhens in Richtung Koblenz, drehte dann um und begleitete den Halbmarathonlauf, drehte danach wieder um und folgte abschließend dem Marathonlauf. "Das war heute ziemlich viel Arbeit", erklärte der Trainer, "so etwas muss man zeitlich ganz gut planen." Immerhin lohnte sich das Engagement. Denn auf allen drei Strecken gewannen die Schützlinge des in Mendig lebenden Trainers. vb

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