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    London

    Olympia 2012: Ein Rückblick von A wie Austria bis Z wie Zauberlehrling

    Das olympische Feuer hat London verlassen, Rio de Janeiro bereitet sich auf die Spiele 2016 vor. 17 Tage lang haben die Spiele die Menschen in aller Welt begeistert. Kurioses und Bemerkenswertes rund um die Spiele in London. Hier ein resümierender Blick, in alphabetischer Reihenfolge von A bis Z:

    Foto: DPA Archivbild

    A wie Austria: arme Österreicher. Fast alle haben eine Medaille gewonnen, bis auf Österreich. Das Alpenland war bilanziell der Flop der Spiele.

    B wie Bogenschütze: Usain Bolt hat das gezeigt, was er von sich selbst erwartet: eine coole Show, 100 Prozent Leistung, drei Titel und einen Weltrekord.

    C wie Cameron: Ihren Premierminister hätten die Briten gern in den Sommerurlaub geschickt. Wo auch immer er auftrat zu Beginn, wurde es nichts aus den Medaillen. Er blieb hartnäckig auf der Tribüne sitzen, bis es endlich klappte.

    D wie Doping: Haben wir weitgehend im Griff, behauptet das IOC. Es gab in London 5000 Tests – und neun positive Fälle. Zuletzt den einer vermeintlichen Olympiasiegerin.

    E wie Eklat: Da liegen natürlich die Badmintonspieler ganz vorn. Wer absichtlich ins Netz haut wie die acht Mädels aus China, Südkorea und Indonesien, muss einfach aus dem Turnier.

    F wie Frauen: Erstmals durften für jede Nation Frauen antreten. Ein persönlicher Reporterhöhepunkt war das Gespräch mit der Läuferin Maziah Mahusin aus Brunei – ein weltoffenes, fröhliches, 19 Jahre junges Mädchen.

    G wie Großbritannien: Das Gastgeberland hat gezeigt, dass es seine Gäste fair und höflich empfängt. Anerkennender Applaus war sogar denen gewiss, die das „Team GB“ in die Knie zwangen – was nur selten vorkam.

    H wie Helfer: Ohne Worte. 70 000 Fleißige waren stets freundlich unterwegs, manchmal waren es fast zu viele.

    I wie Ikone: Michael Phelps ist der erfolgreichste Olympiasportler aller Zeiten. Der Schwimmer beendet seine Karriere mit 27 Jahren und 22 Medaillen, darunter 18 Mal Gold.

    J wie Journalisten: Ein großes Lob für die Kollegen, die britischen. Die Schlagzeilen waren – wie nicht anders zu erwarten – sehr patriotisch, aber klasse.

    K wie Kampfrichter: Da war wohl ab und zu eine Portion britischer Humor mit im Spiel.

    L wie Lärm: Frenetisch, fanatisch, großartig. Es hieß, diese Spiele werden die nassesten aller Zeiten, es wurden die lautesten aller Zeiten.

    M wie Musik: David Bowies „Heroes“ dürften noch ein paar Wochen lang im Kopf bleiben. Das Gänsehaut-Lied lief immer, wenn es britische Siege zu feiern gab – also ziemlich oft.

    N wie Nationalheld: Mo Farah lief mit seinem Doppelgold über 5000 und 10 000 Meter in die Herzen der Briten. Zwei fantastische Rennen.

    O wie Organisation: Tipptopp, wie die Schweizer sagen. Da gab es nichts zu meckern.

    P wie Pistorius: Der südafrikanische Läufer ist ein großer Sieger der Spiele. Fünf Jahre lang ist der „Mann mit den Stelzen“ gegen die Regularien angelaufen, trotz seiner Beinamputationen teilnehmen zu dürfen. Und strahlte wie die Sonne nach seinem Aus im Halbfinale über 400 Meter.

    Q wie Queue: Das englische Wort für Schlange(stehen) gehörte zum olympischen Alltag. Zivilisiert und freundlich ging es an den Schaltern zu.

    R wie Reisewege: ganz schön anstrengend. Wer im Zug oder Bus saß, hatte manchmal das Gefühl, einen Tagesausflug gebucht zu haben.

    S wie Sandkasten: Der Beachvolleyball-Platz am Horse Guards Parade war ein Knaller. Das Finale von Julius Brink und Jonas Reckermann war einer der goldenen deutschen Höhepunkte der Spiele.

    T wie Tickets: Ausverkauft war das meistgebrauchte Wort dieser Spiele. Die Stadien waren durchgehend gefüllt, selbst wenn die Kosten für die Zuschauerkarten teils extrem hoch waren.

    U wie Underground: Die Londoner U-Bahn hat prima funktioniert. Sie war voll, aber ein spannender Treffpunkt für alle Menschen, die gern um sich herum schauen.

    V wie VIP: Haben nichts zu wünschen übrig gelassen. Gerade das Traum-Trio Harry, Kate und William war goldmedaillenverdächtig unterwegs. Die drei besuchten rund 40 Termine.

    W wie Wettkampfstätten: Einzigartig. Triathlon im Hyde Park, Bogenschießen im Lord’s Cricket Ground, Reiten im Greenwich Park, Tennis in Wimbledon – das wird es so nicht wieder geben.

    X wie Xank Ju: Der lautsprachlich abgewandelte Dank an London für 17 wundervolle olympische Tage.

    Y wie Ye Shiwen: Für die 16-jährige Schwimmerin aus China sind die Spiele noch nicht vorbei. Denn nach wie vor werfen ihr gerade US-Trainer Manipulation nach ihrem Weltrekord vor. Beweise haben die Amerikaner nicht.

    Z wie Zauberlehrling: Sebastian Coe. Nach London wäre das einstige Mittelstrecken-Ass eine gute Empfehlung für einen neuen Sitzplatz – auf dem Thron des IOC-Präsidenten. Die Amtszeit des Belgiers Jacques Rogge als IOC-Präsident endet 2013. Coe ist zwar noch nicht im IOC, aber das lässt sich bis zur Wahl doch sicher regeln.

     

    Von unserem Redakteur Volker Boch

     

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