Schießen: Luftgewehrschützen von der Sieg starten in Sachsen-Anhalt in die Saison - Schwedischer Olympia-Teilnehmer gibt sein Debüt
: Königstransfer Ohlenburger macht Wissen noch stärker
Schwedischer Neuzugang für den Wissener SV: Marcus Madsen (vorne, hier beim 10-Meter-Luftgewehr-Schießwettkampf während der Europameisterschaften im ungarischen Györ) gehört nun zum Bundesligaaufgebot der Siegstädter. Foto: Aleksandar Djorovic/TT/imago IMAGO/Aleksandar Djorovic/TT. IMAGO/TT
Wissen. Fast alle Vereine aus der Luftgewehr-Bundesliga haben ihn gejagt, sie hätten ihn mit Kusshand genommen. Dass der Wissener SV die Zusage erhielt, zeigt, dass die Siegstädter offenbar einiges richtig machen. „Viele sehen ihn als den Königstransfer zur neuen Saison an“, sagt WSV-Schießmeister Burkhard Müller über den Wechsel von Max Ohlenburger in den Norden von Rheinland-Pfalz. Der deutsche Luftgewehr-Meister von 2023 und Fünfte von München in diesem Sommer kommt mit einer Empfehlung von 397,27 Ringen pro Bundesliga-Wettkampf zum Vorjahresachten und wird die Mannschaft in der Spitze stärker machen. Mit Ohlenburger sowie den beiden neuen Nordeuropäern Marcus Madsen (Schweden) und Amalie Evensen (Norwegen) greift Wissen an, um die Vorjahresplatzierung zu verbessern. „Das ist unser Ziel“, sagt Trainer Bernd Schneider. „Und wenn es sehr gut läuft, können wir möglicherweise auch in Richtung Finalwettkampf der Top-Vier schauen.“
Ein guter Start wäre dafür wichtig. In Weißandt-Gölzau sind mit dem SV Kamen (Samstag, 16.30 Uhr) und Gastgeber SV Gölzau (Sonntag, 13 Uhr) zwei potenzielle Mittelfeld-Mannschaften die Auftaktgegner. „Das sind gute Teams, und unterschätzen darf man in der Bundesliga ohnehin niemanden.