Gesundheit und Lifestyle
Smarte Plissees als neuer Standard für automatisierten Sonnenschutz
Window Fashion AG

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Die Recherche und Erstellung des Beitrags wurden durch eine externe Redaktion in Zusammenarbeit mit der rz-Media GmbH vorgenommen und stammen nicht aus der Redaktion der Rhein-Zeitung.

Fensterbeschattung war lange eine reine Handarbeit: morgens öffnen, abends schließen, bei Sonneneinstrahlung nachjustieren. In vernetzten Haushalten verschiebt sich dieses Prinzip zunehmend in Richtung Automatisierung. Plissees, die sich per App, Zeitplan oder Sprachbefehl steuern lassen, ersetzen dabei nicht nur den täglichen Handgriff, sondern verändern auch, wie Licht, Wärme und Sichtschutz im Tagesverlauf gesteuert werden. Aus einer einzelnen mechanischen Vorrichtung am Fenster wird so ein Baustein eines größeren, vernetzten Wohnkonzepts, bei dem einzelne Geräte nicht mehr isoliert, sondern im Zusammenspiel gedacht werden.

Montage ohne Bohren: Der magnetische Rahmen von LYSEL

Der LYSEL Smart Frame setzt bei der Befestigung auf ein magnetisches Rahmensystem, das ohne Bohrlöcher direkt im Fensterfalz hält. Wer sich näher mit dem Smartframe Plissee von LYSEL beschäftigt, stellt schnell fest, dass der Antrieb dabei nicht nachträglich angebaut, sondern von Beginn an in den Rahmen integriert ist. Diese Bauweise reduziert sichtbare Technik auf ein Minimum und macht die Montage auch für Mietwohnungen praktikabel, in denen beschädigungsfreie Lösungen gefragt sind. Ein Rückbau bei Auszug ist entsprechend ohne Spuren am Fensterrahmen möglich.

Im Konfigurator lässt sich zusätzlich festlegen, ob eine oder beide Schienen motorisiert werden sollen. Bei einem Motor bleibt eine Seite manuell bedienbar, bei zwei Motoren lassen sich obere und untere Stoffbahn unabhängig voneinander positionieren, etwa um gleichzeitig Sichtschutz von unten und freien Blick nach oben zu ermöglichen. In Kombination mit dem schlanken Rahmenprofil und einem leisen Antrieb bleibt der optische Eindruck dabei reduziert, unabhängig davon, wie viel Technik im Hintergrund arbeitet.

Steuerung per App, Sprachbefehl und Zeitplan

Zentral gesteuert wird das System über eine App, die Einstellungen, Zeitpläne und spontane Anpassungen bündelt. Möglich wird das unter anderem durch den herstellerunabhängigen Matter-Standard in Verbindung mit Thread als Funkprotokoll, wodurch sich der LYSEL Smart Frame ohne zusätzlichen Hub in bestehende Systeme wie Google Home, Amazon Alexa oder Apple Home einbinden lässt. Für Haushalte, die bereits andere Smart-Home-Geräte nutzen, entfällt damit ein separates, isoliertes Steuerungssystem nur für die Fensterbeschattung, und neue Geräte lassen sich über dasselbe Ökosystem verwalten.

Darüber hinaus lassen sich feste Zeitpläne hinterlegen, etwa ein automatisches Schließen bei Sonnenuntergang oder ein Öffnen zur gewohnten Aufstehzeit. Wer stattdessen spontan reagieren möchte, kann das Plissee auch per Sprachbefehl bedienen, ohne die App überhaupt öffnen zu müssen. LYSEL verbindet damit klassische Fensterdekoration mit einer Steuerungslogik, die sich in bestehende Tagesabläufe einfügt, statt zusätzliche Aufmerksamkeit zu verlangen, und die sich mit wachsender Nutzungsdauer immer weiter an feste Gewohnheiten anpassen lässt. Für gemeinsam genutzte Räume lassen sich zudem mehrere Zeitpläne parallel hinterlegen, sodass unterschiedliche Tagesabschnitte automatisch unterschiedlich beschattet werden, ohne dass jedes Mal manuell eingegriffen werden muss.

Energieversorgung über Solarmodul und USB-C

Da der Energiebedarf eines Plissee-Antriebs vergleichsweise gering ausfällt, reicht bei ausreichend Tageslicht ein integriertes Solarmodul aus, um den eingebauten Akku dauerhaft zu laden. Ein Kabel zur Steckdose ist damit im Regelfall überflüssig, was die Installation zusätzlich vereinfacht und die Position des Plissees unabhängig von vorhandenen Steckdosen macht. Gerade bei nachträglicher Ausstattung mehrerer Fenster in einer Wohnung wirkt sich das direkt auf den Aufwand und die Kosten für zusätzliche Elektroinstallation aus, da weder Kabelkanäle verlegt noch zusätzliche Steckdosen in Fensternähe nachgerüstet werden müssen.

Fällt an einem Fenster über längere Zeit zu wenig Licht ein, etwa auf der Nordseite eines Gebäudes oder in den Wintermonaten, kann der Akku ergänzend über USB-C geladen werden. Diese Kombination aus solarer Selbstversorgung und punktueller Nachladung sorgt dafür, dass der Betrieb auch bei ungünstiger Ausrichtung stabil bleibt, ohne dass ein dauerhafter Stromanschluss eingeplant werden muss. Für die laufenden Kosten bedeutet das praktisch einen vernachlässigbaren Stromverbrauch im Vergleich zu klassischen, kabelgebundenen Antrieben.

Stoffauswahl und Maßanfertigung für jedes Fenster

Neben der Technik spielt bei Plissees die Stoffauswahl eine ebenso große Rolle, da sie über Lichtdurchlässigkeit, Wärmedämmung und Sichtschutz entscheidet. LYSEL HOME bietet dafür sowohl klassische Faltstoffe als auch Wabenplissees an, die durch ihre Luftkammern zusätzlich isolierend wirken und sich damit sowohl im Sommer gegen Hitze als auch im Winter gegen Kälte am Fenster bemerkbar machen. Da kaum ein Fenster genau einem Standardmaß entspricht, lohnt sich bei der Bestellung ohnehin eine Ausführung als Plissee nach Maß, um Rahmen und Stoffbahn exakt auf die vorhandene Fensteröffnung abzustimmen, statt sich mit Standardgrößen und sichtbaren Restspalten am Rand zu behelfen.

Bei stark abgesetzten Glasleisten oder ungewöhnlichen Fensterformen empfiehlt sich vorab ein genaues Ausmessen, da der magnetische Halt des Rahmens von einer sauberen Passform abhängt. Wer diesen Schritt sorgfältig plant, kann anschließend zwischen den unterschiedlichen Motorisierungsvarianten wählen und das Plissee gezielt auf die Lichtverhältnisse, die Fensterausrichtung und die Nutzung des jeweiligen Raums abstimmen, sodass am Ende ein System entsteht, das sich kaum noch als zusätzliche Technik im Alltag bemerkbar macht.

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