Nürburgring
Rock am Ring ist zurück oder: Geschichten vom Zeltplatz
Hobbypfandsammler Boris ( 2. von links) nimmt sich kurz Zeit für ein Foto mit Zufallsbekanntschaften.
Stefan Schalles

Einen Moment lang ist es wie die Begegnung mit einem alten Freund, den man für eine Weile nicht gesehen hat. Die Menschenmassen, die Zeltstädte, die Blechlawinen, alles wirkt ein bisschen fremd nach drei Jahren Corona-Pause, ein bisschen ungewohnt, doch die Zweifel sind bald zerstreut. Es braucht nur ein bisschen Van Halen aus der Bose-Box, ein entgegengestrecktes Dosenbier, um die Erinnerung wieder aufzufrischen, um plötzlich zu begreifen: Rock am Ring ist zurück.

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Der offizielle Start des Festivals liegt an diesem Nachmittag noch gute 24 Stunden in der Zukunft, doch die Party hat längst begonnen, ist aus den abgestellten Autos auf die Bürgersteige geschwappt, zieht von dort weiter zu den Zeltplätzen. Hunderte sind hier unterwegs, Menschen mit freiem Oberkörper, laut singend, Menschen, die sich als Osterhasen verkleidet haben, rosa Kostüm samt angenährter Karotte, Menschen, die Sächsisch sprechen, gefolgt ...

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