Archivierter Artikel vom 28.02.2014, 14:25 Uhr
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Oberwesel

Oberwesel: Am Wernertag bezogen jüdische Kinder Prügel

Alfred Gottschalk ist gerade acht Jahre alt, als seine kleine Welt zusammenbricht. Im November 1938 wird der jüdische Junge in Oberwesel Zeuge der Reichspogromnacht. Er muss miterleben, wie braune Horden in den Straßen der Stadt wüten, die Synagoge am Schaarplatz schänden und die Thorarollen in den Oberbach werfen. Trotz aller Schikanen gelingt der Familie schließlich die Flucht in die USA.

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