Archivierter Artikel vom 31.08.2018, 09:17 Uhr
Neu Bamberg

Zahlreiche Themen beim kommunalpolitischen Gedankenaustausch

SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat Bad Kreuznach und die von der SPD benannten Mitglieder der VG-Fachausschüsse trafen sich im Bürgerhaus.

Lesezeit: 2 Minuten
Im Neu-Bamberger Bürgerhaus trafen sich die SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat und die von der SPD benannten Mitglieder der VG-Fachausschüsse zum Austausch. Mit dabei auch Verbandsbürgermeister Marc
Ulrich und die SPD-Gemeindeverbandsvorsitzende Claudia Maschemer.
Im Neu-Bamberger Bürgerhaus trafen sich die SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat und die von der SPD benannten Mitglieder der VG-Fachausschüsse zum Austausch. Mit dabei auch Verbandsbürgermeister Marc Ulrich und die SPD-Gemeindeverbandsvorsitzende Claudia Maschemer.
Foto: SPD-Fraktion

Die inhaltliche kommunalpolitische Arbeit gut vernetzen, das möchte die SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat Bad Kreuznach. Deshalb traf sich die SPD-Fraktion gleich zu Beginn der neuen Wahlperiode im Bürgerhaus in Neu-Bamberg mit den von der SPD benannten Mitgliedern der Fachausschüsse, um auf der Basis des SPD-Kommunalwahlprogramms über die politischen Schwerpunkte in der Rats- und Ausschussarbeit zu sprechen. „Wir müssen uns im Zusammenhang unseren Schwerpunkten und mit neuen Themen, die auftauchen, eng abstimmen und den Austausch pflegen. Das gilt natürlich auch für die Partei und den SPD-Gemeindeverband“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende im Verbandsgemeinderat, Michael Simon.

In Neu-Bamberg waren auch die SPD-Gemeindeverbandsvorsitzende Claudia Maschemer und Verbandsbürgermeister Marc Ullrich zugegen. Dieser berichtete über die ersten Monate seiner Amtszeit. Das Amt des Verbandsbürgermeisters und die Möglichkeit der konkreten politischen Gestaltung machten ihm große Freude, auch wenn zu Beginn der Amtszeit ganz viel neu sei. Das sei jedoch völlig normal, erklärte der VG-Chef.

Mit ihm wurden auf der Zusammenkunft auch inhaltliche Fragen diskutiert und erörtert. Dabei ging es um die örtliche Infrastruktur, den Tourismus und die Dorferneuerung. Aus der Runde gab es die Anregung, seitens der Verwaltung die ehrenamtlichen Bürgermeister in den Ortsgemeinden frühzeitig über Programme und Fördertöpfe zu informieren. Diese Dienstleistung der hauptamtlichen Verwaltung ermögliche wichtige Investitionen und fördere die dörfliche Entwicklung, hieß es bei den Sozialdemokraten. Ullrich zeigte sich hier grundsätzlich aufgeschlossen. Vereinbart wurde im Kreis der Anwesenden, dass die SPD auch das Thema der lokalen Ausbildungsmöglichkeiten vor Ort aufgreift. Dabei gab es den Vorschlag der Durchführung einer Ausbildungsmesse der VG. Ausbildungsmessen seien eine gute Gelegenheit, um mit Menschen aus Betrieben, Schulen und der Berufspraxis ins Gespräch zu kommen. Hier könnten sich Jugendliche über Ausbildungsmöglichkeiten und Bewerbungsverfahren informieren. Örtliche Unternehmen, berufliche Schulen und öffentliche Einrichtungen präsentierten sich dort mit Informationsständen. Sie stellen ihre Ausbildungsberufe vor und geben Tipps für die Bewerbung. Außerdem ermöglichen sie die Vereinbarung von Praktika, damit junge Menschen einen Einblick in die berufliche Praxis erhalten könnten. Diese Idee wurde mit Blick auf den zunehmen Mangel an Fachkräften einhellig begrüßt.

Ein weiteres Thema an dem Abend war der lokale Einzelhandel. Ausdrücklich begrüßte wurde, dass der Verbandsgemeinderat in diesem Zusammenhang ein Einzelhandelskonzept beschlossen hat. Auf dieser Basis könne gearbeitet werden, wurde betont, wobei es um eine gute Versorgung in allen Teilen der Verbandsgemeinde gehe, heißt es in der Pressemitteilung der SPD. Abschließend verständige man sich darauf, dass die Fraktion, die SPD-Ausschussmitglieder und auch die Partei mindestens halbjährlich gemeinsam tagen sollen, um einen guten inhaltlichen Austausch und einen guten Informationsfluss zu ermöglichen.