Archivierter Artikel vom 25.10.2018, 14:58 Uhr
Gutenberg

Wunderbare Mosaike und verzierte Weinholzfässer bewundert

Letzte Etappe der Gutenberger Wandergruppe auf dem Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg.

Foto: TV Gutenberg

Bei herrlichem Wetter machte sich am 14. Oktober die offene Wandergruppe rund um Richard Stiegler, Wanderwart des TV Gutenberg, auf die zehnte und letzte Etappe des Hildegard von Bingen Pilgerwanderweges. Die Etappe führte nach Übersetzung auf dem Rhein von Rüdesheim über die Abteikirche St. Hildegard, mitten in den Weinbergen gelegen, in den Ort Eibingen zur dortigen Wallfahrtskirche. Diese stellt das eigentliche Ziel des Pilgerweges dar, da sie ein wunderbares Mosaik und den Hildegardschrein mit einem Großteil der Reliquien enthält.

Zurück in Bingen wurde der eindrucksvollen Ausstellung über das Leben und Wirken der Hildegard von Bingen im Museum am Strom ein Besuch abgestattet. Bei dezenter Darbietung von Auszügen aus dem umfangreichen musikalischen Werk Hildegards, stellte der Museumsbesuch eine gelungene Abrundung der Wanderungen auf dem Pilgerwanderweg dar. Zum Abschluss der Pilgerwanderung fand wie üblich eine Einkehr statt, diesmal im Weingut Hildegardishof in Bingen-Büdesheim. Die Besichtigung des Fassweinkellers mit den geschnitzten Motiven auf den Holzfässern sorgte für Begeisterung. Alle Teilnehmer waren sich schließlich einig, dass der Pilgerwanderweg „Hildegard von Bingen“ eine einmalige Erfahrung ist.

Maßgeblich hierzu beigetragen hat Richard Stiegler, der die Wanderungen sehr gut organisiert hat, fachlich fundiertes Wissen rund um Hildegard eingebracht und den Informationstafeln auf dem Weg genügend Zeit und Beachtung gegeben hat.

Die Etappen wurden seit März zu festgelegten Terminen erwandert; hierbei stand die Gruppe offen für jedermann. Von anfangs zwölf Teilnehmern haben über die Zeit mehr als 30 Personen teilgenommen. Die Mischung aus Wandern, Landschaft, Ausblicken und Einblicken, Entdecken von unbekannten Orten, Hildegard und schließlich den Gesprächen mit immer wechselnden Weggefährten hat den Reiz des Projektes ausgemacht.