Archivierter Artikel vom 20.09.2018, 10:03 Uhr
Sponheim

Wiener Caféhaus-Flair bezauberte die Gäste

Der Tag des Denkmals mit seinem vielfältigen Programm bescherte der Klosterkirche Sponheim und dem Konventgebäude einen wahren Besucherstrom.

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Das Nahetal-Trio war zum ersten Mal in der Klosterkirche zu hören.
Das Nahetal-Trio war zum ersten Mal in der Klosterkirche zu hören.
Foto: Gemeinde Sponheim

Mehr als 120 Besucher nahmen an der kunsthistorischen Führung durch die Klosterkirche mit Pfarrer Carsten Peil teil. Ein Besucher kommentierte: „Das war ja höchst interessant und gar nicht speziell katholisch“. Die Kuchentheke im Klostercafé war so verlockend, dass die vielen Kuchen und Torten schnell ausverkauft waren. Die Besucher blieben jedoch noch, denn es gab etwas ganz Besonderes in diesem Jahr: Das Duo Camino (Wolfgang und Rudolf Raab) unterhielten mit Wiener Caféhaus Musik. Mit ihr wurde nicht nur Wien lebendig, denn die beiden Musiker hatten eine breite Palette von Musik mitgebracht. Vom Wiener Walzer bis zu den Beatle Songs erklangen bekannte Musikstücke, die zum Tanzen und Mitsummen einluden.

Hanne Spitzlay, die Hargesheimer Illustratorin, hatte ihre Aquarelle und Federzeichnungen im Pfarrsaal ausgestellt. Ihre Bilder fanden große Beachtung, und neben Motiven aus Gutenberg und Bad Kreuznach hatte sie es sich nicht nehmen lassen, auch Aquarelle mit Sponheimer Motiven wie dem Ferlacher Platz mit Rathaus und der Klosterkirche zu präsentieren.

Elfriede Karsch, die bekannte Mundartdichterin, las aus ihren Werken. Aufmerksam lauschten mehr als 45 Zuhörer im dicht besetzten Saal den Geschichten und Gedichten aus der Region. Es waren fröhliche Geschichten wie Maatdreiwe und Garteheusje, die die Zuhörer zum Lachen brachten.

Den Tag beendete ein Gottesdienst unter Mitwirkung des Nahetal-Trios, das zum ersten Mal in der Klosterkirche zu hören war. Gisela Mazumdar (Querflöte), Wolfgang Raab (Geige) und Hildegard Neuburger (Cello) spielten unter anderem die Kirchensonate von Archangelo Corelli. Die Akustik der Klosterkirche brachte auf wunderbare Weise die Trio-Sonate in g-Moll von Johann Sebastian Bach zum Klingen. Ein wahrhaft denkwürdiger Tag ging damit zu Ende.