Archivierter Artikel vom 06.12.2021, 12:45 Uhr
Waldalgesheim

SV Alemannia Waldalgesheim lud zur Jahreshauptversammlung ein

Nachdem im letzten Jahr die Jahreshauptversammlung der Alemannia wegen Corona ausfallen musste, fand diese kürzlich unter Beachtung der aktuellen Hygieneauflagen statt.

Foto: SV Alemannia Waldalgesheim

Nach ordnungsgemäßer und fristgerechter Einladung eröffnete der erste Vorsitzende Reinhard Schenk die Versammlung. Im Anschluss an die Bekanntgabe der Tagesordnung und deren Genehmigung wurde zu Ehren der verstorbenen Mitglieder eine Gedenkminute eingelegt. Für 40- und 50-jährige Zugehörigkeit zum Verein wurden vier Mitglieder geehrt. Schenk dankte ihnen für die langjährige Treue und Unterstützung des Vereines. Danach berichtete er über die Aktivitäten des Vorstandes in den beiden Geschäftsjahren, wobei er die Auswirkungen auf die sportlichen Aktivitäten aller Abteilungen infolge der Corona-Pandemie thematisierte. Erfreulicherweise ist die Mitgliederzahl auf 738 Mitglieder angestiegen. Darüber hinaus dankte er den Sponsoren, die bis auf wenige Ausnahmen, weiterhin die Alemannia unterstützen. Insgesamt zeigte Schenk sich sehr zufrieden mit den Ergebnissen der beiden Geschäftsjahre. Ähnlich äußerten sich auch die Vertreter der neun Abteilungen bei ihren Berichten, wobei insbesondere die Jugendabteilung mit 193 Kindern und Jugendlichen auf elf aktive Mannschaften verweisen konnte. Darüber hinaus wurde mit dem Ballkindergarten eine neue Abteilung eingerichtet.

Im Bericht der Schatzmeisterin wurden die Finanzen des Vereins dargelegt und erläutert. Trotz Corona konnten die beiden Geschäftsjahre mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden. Die Kassenprüfer bescheinigten eine einwandfreie und nachvollziehbare Kassenführung, weswegen der Vorstand einstimmig entlastet wurde. Vor der Bestimmung des Wahlleiters Dr. Hanke erklärte Schenk, dass er nach nunmehr neun Jahren als Vorsitzender aus Altersgründen nicht mehr zur Verfügung steht und schlug Klaus Mohr als neuen ersten Vorsitzenden vor. Vor den Neuwahlen ließ Mohr noch einmal die letzten 12 Jahre von Schenk im Vorstand Revue passieren und erwähnte insbesondere die sportlichen Glanzpunkte, die die Seniorenmannschaft in dieser Zeit erreichte, und verwies auf die hervorragende Aufstellung des Vereines.

Bei den anschließenden Neuwahlen des Vereines wurden Klaus Mohr zum ersten Vorsitzenden, Peter Wils zum zweiten Vorsitzenden, Heike Schmidt zum Vorstand „Finanzen“, Timo Robl zum Vorstand „Sport“ und Jens Leyendecker zum Vorstand „Sonderaufgaben/Projekte“ jeweils einstimmig gewählt. Ebenso harmonisch verliefen die Wahlen der Mitglieder zum Hauptausschuss. Auch die Anpassungen der Satzung, wie zum Beispiel an die corona-bedingten Notwendigkeiten der Durchführung virtueller Sitzungen, wurden einstimmig angenommen. Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung ging Mohr auf die zukünftige Entwicklung der einzelnen Abteilungen ein und legte Wert darauf, dass man gemeinsam Problemlösungen anstrebt. So fand bereits eine Besprechung mit Interessierten zur Einrichtung von Projektgruppen statt, die sich bestimmten Themenbereichen, wie zum Beispiel soziale Medien, widmen sollen. Mohr beendete die Versammlung mit einem Zitat von J.F. Kennedy: "Wenn wir uns einig sind, gibt es wenig, was wir nicht können, wenn wir uns uneinig sind, gibt es wenig, was wir können.“