Archivierter Artikel vom 14.01.2020, 15:59 Uhr
Sternsinger

Sternsinger sammelten Rekordspendensumme

89 Sternsinger und 29 Betreuer sammelten in der Pfarrei Heiliger Disibod und besuchten die Bürger in 23 Ortsgemeinden.

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„Frieden weltweit“, so lautete das diesjährige Motto der 62. Sternsingeraktion. „Ich sehe eine Hoffnung in der Zukunft und setzte mich ein, damit ein bisschen mehr Frieden werden kann. – Darum beteiligten sich die vielen Kinder und Jugendlichen unserer Pfarrei auch in diesem Jahr wieder an der Sternsingeraktion und brachten so den Segen zu den Menschen“, so Wolfgang Justenhoven. Denn mit 23 Ortsgemeinden, die sich über eine Fläche von 145,41 Quadratkilometer erstrecken, in zwei Landkreisen liegen und zu vier Verbandsgemeinden gehören, da gehört viel dazu, dass man sich nicht aus den Augen verliert, dass man zusammenhält und gemeinsam an der Vision „Frieden für Alle“ arbeitet.

So trafen sich auch alle Ortsverantwortlichen im Vorfeld zu einem gemeinsamen Planungstreffen, um sich abzusprechen und gemeinsame Veranstaltungen zu planen. Dazu gehörte zum Beispiel, dass man sich gemeinsam den Sternsingerfilm anschaut, über die Aktion und das Beispielland sprach (in diesem Jahr der Libanon) und den Abschlussgottesdienst gestaltete. Die letztendliche Organisation und Planung der Sammelaktion fand dann in den einzelnen Orten statt, doch vieles ließ sich einfach auch bündeln. Dazu gehörte die gemeinsame Bestellung von Sternsinger-Materialien wie Kreide, Segensaufkleber, Dankeskärtchen, Sternsinger-Teilnehmerurkunden und vieles mehr.

Kürzlich trafen sich dann alle Sternsinger und Betreuer in Altenbamberg, Ebernburg, Feilbingert, Oberhausen, Hallgarten und Obermoschel, um von dort aus zu den Menschen in den jeweiligen Orten zu ziehen oder aber mit den Pfarrbussen des Bonifatiuswerks dort hinzufahren. So besuchten die Sternsinger aus Obermoschel zum Beispiel die Bürger auf Bestellung in 14 weiteren Orten, gingen zusätzlich in Oberndorf von Tür zu Tür und besuchten die über 70-jährigen Gemeindemitglieder in Kalkofen, Winterborn, Niederhausen an der Appel und Münsterappel.

Um 9 Uhr stand fest, 89 Sternsinger machten sich mit ihren 29 Betreuer*innen auf ihren Wegen, um den Frieden Gottes zu den Menschen zu bringen. 16 Sternsinger*innen mehr als noch im letzten Jahr! Dank Smartphones stand man untereinander in den Orten, aber über die Verantwortlichen auch ortsübergreifend in Verbindung und konnte sich gegenseitig mitteilen, wie die Aktion verlief und wie weit man bereits war. Zum Abschluss gab es in allen Orten noch eine gemeinsame Stärkung für die Sternsinger und deren Betreuer, denn schließlich galt es unzählige Schritte zu gehen und zigmal das Sternsinger-Lied zu singen, den Segen auszusprechen, den Segensspruch anzukleben (20*C+M+B+20), die Sterne und die schweren Sammeldosen zu tragen.

Am Abend stand ein erstes Rekord-Sammelergebnis von 11.400 Euro fest und wir konnten den letztjährigen Sammelrekord von über 11.111,11 Euro nochmals übertreffen. Vielen herzlichen Dank an alle Bürgerinnen und Bürger für ihre großzügige Spendenbereitschaft.

Ein gemeinsamer Abschlussgottesdienst findet noch am 19. Januar um 10.30 Uhr in der Katholischen Kirche in Hallgarten statt und am 6. Juni treffen sich dann nochmals alle Beteiligten der Aktion zu einem gemeinsamen Fest.