Archivierter Artikel vom 01.04.2021, 08:31 Uhr

SPD im Kreis freut sich über Wahlerfolg bei Landtagswahlen – Digitale Sitzung des SPD-Kreisvorstandes mit Wahlnachlese

Kreis Bad Kreuznach. Zu einer digitalen Kreisvorstandssitzung trafen sich kürzlich die Mitglieder des erweiterten SPD-Kreisvorstandes Bad Kreuznach unter der Leitung des SPD-Kreisvorsitzenden Denis Alt.

Auf der Tagesordnung der Sozialdemokraten stand die Nachlese der Landtagswahlen am 14. März, die für die Sozialdemokratie im Land und in den Wahlkreisen 17 und 18 erfolgreich gelaufen waren. Dementsprechend war die Stimmung gut und man war glücklich darüber, dass die SPD wieder Wahlen gewinnen kann, auch in einer Zeit der Pandemie, die es den Kandidaten Denis Alt (Wahlkreis 18 Kirn-Bad Sobernheim) und Michael Simon (Wahlkreis 17 Bad Kreuznach) sowie den SPD-Wahlkämpfern – das gelte natürlich auch für die anderen Parteien – alles andere als leicht gemacht hat, die Menschen zu erreichen. Mit Kreativität und Einfallsreichtum sei dies unter den schwierigen Bedingungen jedoch so gut wie möglich gelungen, war man sich unter den Genossen einig. Die Nahe und die Region ist nach vielen Jahren wieder in beiden Wahlkreisen durch die direkt gewählten SPD-Landtagsabgeordneten Denis Alt und Michael Simon in Mainz vertreten. Beide sind dankbar und zugleich bescheiden. Sie weisen darauf hin, dass der Erfolg viele Mütter und Väter habe. Malu Dreyer an der Spitze und aller Schlechtrederei der CDU zum Trotz, eine gute und verlässliche Landespolitik, verbunden mit vielen motivierten Unterstützern vor Ort, die ehrenamtlich für die SPD und Simon und Alt gekämpft hätten, hätten den Erfolg bewirkt. Jetzt gelte es an der Sache orientiert und im besten sozialdemokratischen Sinne nahe bei den Menschen eine bürgernahe Politik zu machen und für die Region und die Menschen Gutes zu bewirken, auch parteiübergreifend, heißt es aus der SPD.

Natürlich sei man nicht überheblich, sondern wisse sehr genau, dass es gerade in diesen Zeiten um das Vertrauen der Bürger in die Politik und in politische Entscheidungen gehe. „Das ist für die Demokratie von ganz wesentlicher Voraussetzung“, betonen Denis Alt und Michael Simon. Alt ist mit dem Mainzer Politikbetrieb schon sehr vertraut, war er doch bereits Abgeordneter und ist als Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Kultur Teil der Landesregierung. Simon konnte das Mandat neu erringen, bringt jedoch auch schon viele Jahre politische Erfahrungen auf den unterschiedlichsten Ebenen mit. Er freut sich auf die neue Aufgabe und sei noch ganz überwältigt vom Wahlergebnis. Der Abend sei sehr spannend gewesen und sein Vorsprung hauchdünn. Er habe es immer für möglich gehalten, den Wahlkreis gewinnen zu können, jedoch sei ihm immer bewusst gewesen, dass dies gegen einen amtierenden Abgeordneten der Union nicht leicht werden würde. Umso schöner, dass es geklappt habe, so Simon und der SPD-Kreisvorstand.

Die Mitglieder des SPD-Kreisvorstandes und die neu gewählten Abgeordneten brachten die Hoffnung zum Ausdruck, dass die Union von Land bis in die Wahlkreise und zur christdemokratischen Hauptamtlichkeit, bei allem Verständnis für deren Wundenlecken und das Verdauen der Wahlniederlage bald wieder in der Lage sein wird, aus dem Wahlkampfmodus herauszukommen und die sachpolitische Ebene in den Vordergrund zu rücken. Die Landtagswahlen am 14. März hätten ganz klar gezeigt, dass ein Stil, bei dem das geradezu permanent anklagende Motto „Schuld ist immer die Landesregierung“, nicht ankomme.