Rüdesheim/Bad Kreuznach

Patrick Weber zählt zu den besten Steuerberatern

Der 47-jährige Dipl. Betriebswirt (FH) Patrick Weber aus Rüdesheim zählt zu den 592 besten Steuerberatern Deutschland, die bei einer Studie im Auftrag der Finanzzeitung „Handelsblatt“ ermittelt wurden.
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Der 47-jährige Dipl. Betriebswirt (FH) Patrick Weber aus Rüdesheim zählt zu den 592 besten Steuerberatern Deutschland, die bei einer Studie im Auftrag der Finanzzeitung „Handelsblatt“ ermittelt wurden. Foto: KruppPresse

Zum Vergleich im Auftrag des „Handelsblatts“ waren 27 000 Kanzleien eingeladen.

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Im Auftrag der Wirtschaftszeitung „Handelsblatt“ hat das Marktforschungsunternehmen S.W.I. Finance die besten Steuerberater Deutschlands des Jahres 2018 ermittelt. 592 Sozietäten schafften es in die Bestenliste, darunter Dipl. Betriebswirt (FH) Patrick Weber (47) aus Rüdesheim sowie dessen Kollegen von Haßlinger-Treuhand in Bad Kreuznach.

Die Kanzlei Patrick Weber hat in den vergangenen Jahren schon mehrfach positiv auf sich aufmerksam gemacht, weil sie durch die Fachzeitschrift „Fokus“ schon sechs Mal in Folge als bester Steuerberater des Jahres empfohlen wurde. Weber und sein Team sehen sich vor allem für Buchhaltung und Rechnungswesen, Jahresabschluss sowie Gehaltsabrechnung für Freiberufler und Kunden aus den Bereichen Dienstleistung, Handwerk, Pflegedienste und Ärzte zuständig.

Bundesweit waren 27 000 Steuerberater-Kanzleien zu dem Vergleich eingeladen, doch nur 3700 nahmen an dem Test teil. Zum Vergleich: Im Jahr zuvor waren es 1400 gewesen. 2018 wurde die Studie erstmals deutschlandweit ausgerollt, anstatt wie bisher nur die 30 größten Städte Deutschland zu berücksichtigen.

Bei dem Wettbewerb mussten die Steuerberater einen Katalog von 25 komplexen Fachfragen beantworten, die passen zu ihren Fachgebieten ausgewählt wurden. Pro Antwort stand allenfalls eine Minute Zeit zur Verfügung, was bei den Probanden erheblichen Zeitdruck aufkommen ließ. Neben Fragebögen zur eigenen Leistung beantworteten die Teilnehmer auch Fragen zu Trends in ihrem Berufsfeld und seinen Rahmenbedingungen. Auskunft gaben die Unternehmen etwa über den Einsatz bei der Weiterbildung und Zusatzqualifizierung ihrer Mitarbeiter, über allgemeine Fertigkeiten sowie über das Grundlagenwissen in den von ihnen genannten Sachgebieten und Branchen. Dabei zeigte sich: Für Steuerberater herrscht in vielen Bereichen hoher Handlungsdruck. Als zentrale Hürde erweist sich die Digitalisierung. 80 Prozent der Befragten bewerteten sie als „eine der größten Herausforderungen für den zukünftigen Erfolg“.

Auch fachlich steigen die Anforderungen durch den technischen Wandel – was zugleich neue Geschäftschancen eröffnet: „Wir sind für unsere Mandanten inzwischen auch als Digitalisierungscoach tätig und werden somit zu Gestaltern des digitalen Wandels“, sagt Harald Elster, Präsident des Deutschen Steuerberaterverbandes.

Für einen Platz in der Bestenliste mussten die Kandidaten mindestens 70 Prozent der möglichen Höchstpunktzahl zu erreichen. Bei Sachgebieten und Branchen wurden nur Kanzleien ausgezeichnet, die die höchstmögliche Punktzahl im jeweiligen Themengebiet erreichten.