Archivierter Artikel vom 02.04.2019, 11:43 Uhr
Roth/Stromberg

Neue Ortsnetzstation in Roth gestellt

Fabian Bank ist einer von 55 Monteuren im Regionalzentrum Rhein-Nahe-Hunsrück des Verteilnetzbetreibers Westnetz.

Fabian Bank, Monteur beim Verteilnetzbetreiber Westnetz, nimmt die neue Ortsnetzstation „Roth“ in Betrieb.
Fabian Bank, Monteur beim Verteilnetzbetreiber Westnetz, nimmt die neue Ortsnetzstation „Roth“ in Betrieb.
Foto: Westnetz GmbH

Gemeinsam mit seinen Kollegen sorgt er für eine zuverlässige Strom- und Gasversorgung. Die Techniker vor Ort kümmern sich um die regelmäßige Inspektion, Wartung, Instandsetzung und Erneuerung von Strom- und Gasleitungen, Glasfasernetze, technische Anlagen sowie die Straßenbeleuchtung.

Bank ist mit gerade einmal 22 Jahren einer der jüngeren Monteure im Netzbereich Rhein-Nahe in Bingen. Bei der Baustelle in Roth bei Stromberg ist er als Anlagenverantwortlicher zuständig. Das bedeutet: Er trägt die Verantwortung für den sicheren Betrieb der elektrischen Anlagen. Nur er darf die Freigaben für die notwendigen Arbeiten erteilen und steht als Ansprechpartner den Fremdfirmen zur Verfügung.

Das Verkabeln der 20-Kilovolt-Freileitung von Waldalgesheim nach Stromberg ist Teil des Netzkonzeptes von Westnetz und ist erforderlich, um langfristig eine sichere regionale Stromversorgung gewährleisten zu können. Die bestehende drei Kilometer lange Freileitung wird inklusive der 25 Holzmasten und drei Gittermasten demontiert. „Der Austausch von Freileitungen durch Erdkabel erhöht zudem die Versorgungssicherheit, denn Erdkabel sind nicht so störanfällig gegen Witterungseinflüsse wie Freileitungen“, berichtet Bank. Bei der Verlegung der neuen Mittelspannungskabel wird zusätzlich ein Leerrohr mitverlegt, welches perspektivisch die Nutzung für Glasfaserkabel ermöglicht. Zudem wurde an der Ecke Genheimer Weg/Am Stemel eine neue Ortsnetzstation in Betrieb genommen. Sie ersetzt die alte Gittermaststation an gleicher Stelle.

Die neue Ortsnetzstation steht, die alte Freileitung kann in den kommenden Tagen demontiert werden und das neue Mittelspannungserdkabel kann in Betrieb gehen. Während der laufenden Bauarbeiten versorgte ein Stromaggregat die Haushalte, sodass keine Ausfallzeiten für Kunden entstanden.