Archivierter Artikel vom 16.02.2021, 15:35 Uhr
Region

Neue Elektrohandwerker im Rhein-Hunsrück und Bad Kreuznach

Die Auszubildenden im Beruf Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik wurden schriftlich im Dezember 2020 und praktisch im Januar 2021 geprüft.

Prüfungsbester im Rhein-Hunsrück-Kreis: Oliver Hamann (Neuerkirch), Ausbildungsbetrieb: Elektro-Franzen Kirchberg.
Prüfungsbester im Rhein-Hunsrück-Kreis: Oliver Hamann (Neuerkirch), Ausbildungsbetrieb: Elektro-Franzen Kirchberg.
Foto: Kreishandwerkerschaft Rhein-Nahe-Hunsrück

Die Landesregierung gestattet die Durchführung von Zwischen- und Abschlussprüfungen im Handwerk unter Einhaltung strenger Hygienevorschriften. Sicherheit im Betrieb oder auf der Baustelle ist gelebte Praxis für Elektroniker und in dieser besonderen Zeit ebenso eine wichtige Prüfungsregel. Später wird es den Neugesellen egal sein wie sie geprüft worden sind, entscheidend ist, den Gesellenbrief erfolgreich in der Tasche zu haben. 14 Elektroniker aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis und neun Elektroniker aus dem Landkreis Bad Kreuznach freuen sich auf Ihre bestandene Prüfung. Die Freisprechungsfreier musste in diesem Jahr leider ausfallen trotzdem gab es für die beiden Prüfungsbesten einen Spannungsprüfer als Präsent. Mit Spannung wird seitens der Elektroniker-Innung Nahe-Hunsrück auch weiterhin geprüft.

Prüfungsbester im Landkreis Bad Kreuznach: Jonas Hilberath (Guldental), Ausbildungsbetrieb: Elektrotechnik + IT-Service Dirk Hilberath Guldental.
Prüfungsbester im Landkreis Bad Kreuznach: Jonas Hilberath (Guldental), Ausbildungsbetrieb: Elektrotechnik + IT-Service Dirk Hilberath Guldental.
Foto: Kreishandwerkerschaft Rhein-Nahe-Hunsrück

Demotiviert sind die beiden Prüfungsvorsitzenden Winfried Berg und Manfred Heinrich dabei nicht, ganz im Gegenteil. Nach der dreieinhalbjährigen Ausbildungszeit nehmen sie sich jedes Mal aufs Neue die Zeit für die Feststellung, ob unter anderem der sichere Umgang mit Strom, ISO-Grundlagen oder auch Funktions- und Systemanalysen von den künftigen Gesellen beherrscht werden. Jahrelanges Engagement zahlt sich aus, auch wenn es nur indirekt spürbar ist. Innungsobermeister Rolf Steffen bedankt sich bei allen ehrenamtlichen Prüfern, die in Anbetracht der erschwerten Prüfungsbedingungen erneut ihr großes Engagement für den Fachkräftenachwuchs bewiesen haben. Sein Dank richtet sich ebenfalls an die beiden Berufsschulen und die Ausbildungsbetriebe während der Lehrzeit.

Bewerbungen für das kommende Ausbildungsjahr sind den Betrieben der Elektroniker-Innung Nahe-Hunsrück willkommen, zu finden unter www.elektroniker-innung.de.