Archivierter Artikel vom 01.12.2021, 12:47 Uhr
Bad Kreuznach

Lottostiftung übergibt Förderpreis in der Klinik Viktoriastift

Die Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz hat Hanna Herzog und Sarah Schott den Förderpreis der Lotto-Stiftung überreicht, der mit einem Preisgeld von 3000 Euro verbunden ist.

Übergabe des Förderpreises der Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz in den Räumen der Klinik Viktoriastift (von links): Franz Zwanziger (Geschäftsführer Lotto-Stiftung-Rheinland-Pfalz, Preisträgerin Hanna Herzog und Daniel Böhm (Kaufmännischer Leiter und stellvertretender Kaufmännischer Direktor Klinik Viktoriastift).
Übergabe des Förderpreises der Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz in den Räumen der Klinik Viktoriastift (von links): Franz Zwanziger (Geschäftsführer Lotto-Stiftung-Rheinland-Pfalz, Preisträgerin Hanna Herzog und Daniel Böhm (Kaufmännischer Leiter und stellvertretender Kaufmännischer Direktor Klinik Viktoriastift).
Foto: Landeskrankenhaus/Pape

Ort des Geschehens war die Klinik Viktoriastift in Bad Kreuznach. Mit der Auszeichnung wird das besondere Engagement der beiden gewürdigt und die Bemühungen anerkannt, mit den Einnahmen aus ihrem Online-Shop „pinguinkuh-shop.de“ den Verein Atemspende zu unterstützen. Mit den verkauften Produkten wollen Herzog und Schott kranken Kindern Mut machen, Trost spenden und in schwierigen Lebenssituationen Beistand leisten.

Franz Zwanziger, Geschäftsführer der Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz, überreichte den Preis an Hanna Herzog und sprach den beiden Jungunternehmerinnen große Anerkennung aus. Die Rehabilitationsklinik für Kinder und Jugendliche bot sich als Ort der Preisübergabe an, da sie zum Landeskrankenhaus (AöR) gehört, dessen Geschäftsführer Dr. Alexander Wilhelm, stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsvorstands der Lotto-Stiftung, ist. Daniel Böhm, Kaufmännischer Leiter und stellvertretender Kaufmännischer Direktor der Klinik, nahm nach der Preisverleihung einen Karton mit den kleinen Kuscheltieren in Empfang, die den jungen Patienten der Klinik Viktoriastift als Seelentröster dienen sollen.

In ihrem Online-Shop verkaufen die beiden Preisträgerinnen Kuscheltiere, T-Shirts, Taschen, Pullover, Hosen, Mützen und Grußkarten, die mit selbst gestalteten Logos versehen sind. Im Zentrum steht dabei der Wunsch, kranken Kindern und Jugendlichen über ihre schwere Zeit hinweg zu helfen und – insbesondere mit Kuscheltieren wie Pinguin Philip, Giraffe Gerda, Zebra Zora und natürlich der Pinguinkuh, die dem Shop den Namen gab – Trost zu spenden. Es können auch Patenschaften übernommen werden. Dazu wird der Kaufpreis für ein Kuscheltier (oder mehrere) gespendet. Diese werden dann in einer Kinderklinik an entsprechende Stationen überreicht.

Sie kenne Sarah Schott seit der Schulzeit in Idar-Oberstein, sagte Hanna Herzog. Als Studentinnen trafen sie sich an der Universität Koblenz wieder. Sarah Schott, die an Mukoviszidose erkrankt ist, erhielt 2019 eine Spenderlunge, 2020 schließlich die Diagnose Krebs. Während der Zeit ihrer Chemotherapie wurde sie von Hanna mit einem T-Shirt mit der Aufschrift „Pinguine fressen Krebstiere“ überrascht. Sarah verbreitete ein Bild davon auf ihrem Instagram-Account. Die beiden wurden von ihren Followern schließlich ermutigt, solche Shirts zu verkaufen. So wurde die Idee für den Shop geboren. Hanna Herzog designt alle Produkte, die im Shop angeboten werden, Sarah Schott sorgt für die Verbreitung der neuen Ideen. Dass der Verein Atemspende mit den Spenden bedacht wird, ist kein Zufall, hat Sarah Schott doch als Patientin viel Erfahrung mit dem Verein gesammelt. Seit 2020 kamen bereits 15.000 Euro zusammen.

Die gemeinnützige Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz tritt für die Anliegen der Bürger in Rheinland-Pfalz ein. Ihre Ziele verfolgt die Stiftung insbesondere durch Förderung des Wohlfahrtswesens, von Kunst und Kultur, des Sports, von Bildung, Wissenschaft und Forschung in Rheinland-Pfalz. Partner können nur rheinland-pfälzische Vereine, Verbände und Institutionen sein, die ihre Gemeinnützigkeit nachweisen können.