Archivierter Artikel vom 10.02.2022, 14:06 Uhr
Meddersheim

Langjährige Partnerschaft wird fortgesetzt

Stromkonzessionsvertrag mit Westenergie verlängert – Versorgungssicherheit für rund 1300 Bürger.

Am Rathaus trafen sich (von links) Thomas Johann (Leiter des Regionalzentrum Rhein-Nahe-Hunsrück bei Westnetz), Melanie Dindorf (Kommunalmanagerin bei Westenergie), Christian Schick (Verbandsgemeinde Nahe-Glan) sowie Ortsbürgermeisterin Renate Weingarth-Schenk um den Stromkonzessionsvertrag zu verlängern.
Am Rathaus trafen sich (von links) Thomas Johann (Leiter des Regionalzentrum Rhein-Nahe-Hunsrück bei Westnetz), Melanie Dindorf (Kommunalmanagerin bei Westenergie), Christian Schick (Verbandsgemeinde Nahe-Glan) sowie Ortsbürgermeisterin Renate Weingarth-Schenk um den Stromkonzessionsvertrag zu verlängern.
Foto: Westenergie AG

Das Weindorf Meddersheim liegt an der mittleren Nahe. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Gemeinde um das Jahr 1200, sie kann aber nachweislich über 2000 Jahre Geschichte zurückblicken. Am Rathaus trafen sich Ortsbürgermeisterin Renate Weingarth-Schenk, Christian Schick, Verbandsgemeinde Nahe-Glan, Melanie Dindorf, Kommunalmanagerin bei Westenergie sowie Thomas Johann, Leiter des Regionalzentrum Rhein-Nahe-Hunsrück bei Westnetz, um den seit 1. Januar 2003 bestehenden Stromkonzessionsvertrag bis zum 31. Dezember 2042 zu verlängern.

Vorangegangen war ein öffentlicher Wettbewerb für interessierte Energieversorgungsunternehmen um die Konzessionierung. Die Ortsgemeinde hatte das Angebot geprüft und bewertet und am Ende fiel die Entscheidung zugunsten von Westenergie. „Wir freuen uns sehr, die bewährte und langjährige Partnerschaft mit der Kommune fortführen zu können. Der neue Konzessionsvertrag stellt für alle Bürgerinnen und Bürger sowie für Gewerbe- und Industriebetriebe leistungsfähige und zuverlässige Netze sicher“, erklärte Dindorf bei der Vertragsunterzeichnung. Ortsbürgermeisterin Weingarth-Schenk, schätzt die Zusammenarbeit mit Westenergie: „Mit der Westenergie haben wir uns im Konzessionsverfahren für den Anbieter entschieden, der über viele Jahre hinweg seine Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt hat.“

Mit dem Konzessionsvertrag erteilt die Kommune dem Energieversorgungsunternehmen das Recht, öffentliche Straßen, Wege und Plätze zur Verlegung von Versorgungsleitungen in Anspruch zu nehmen (Wegerecht) und die Energieversorgungsnetze in der Kommune zu betreiben. Westenergie verpflichtet sich im Gegenzug dazu, eine sichere Energieversorgung zu gewährleisten und die vertraglich festgelegte Konzessionsabgabe an die Kommune zu zahlen. Auch Dindorf lobte die gute Zusammenarbeit: „Wir erhalten heute einen Vertrauensvorschuss, den wir auch weiterhin erfüllen wollen. Nicht zuletzt um die Energiewende voran zu bringen, brauchen wir intelligente Lösungen für das Netz. Hierbei sind wir ein starker Partner. Wir werden uns am Erfolg der bisherigen Partnerschaft messen, denn das soll auch das Maß der Zukunft für uns sein“, versicherte die Kommunalmanagerin in der Region.