Rüdesheim

Kuriose Funde beim Dreck-weg-Tag

45 fleißige Helfer sammelten Müll und Unrat in der Gemarkung.

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Foto: Heinz-Herbert Stephan

Am Samstag, 17. März, fand in Rüdesheim der erste Dreck-weg-Tag statt. Das Organisationsteam um Heinz-Herbert Stephan, Stefan Viehl, Rüdiger Wudick, Marcus Lendlein und Michael Nies hatten die Werbetrommel gerührt und ein großes Helferteam zusammengestellt. Insgesamt 45 Helfer trafen sich um 10 Uhr, trotz Temperaturen um den Gefrierpunkt, an der Alten Scheune im Ortskern, um die Gemarkung Rüdesheim von Dreck und Unrat zu säubern. Zwei große Gruppen, bestehend aus der Feuerwehr und Anwohnern des Neubaugebietes sowie mehrere Familien und Einzelpersonen, machten sich mit Eimern, Säcken, Rechen und anderen Hilfsmitteln zur Säuberungsaktion auf.

Foto: Heinz-Herbert Stephan

„Unvorstellbar was man dort findet“ und „Ein bisschen ekelhaft war es schon“, meinten nicht nur die Jugendlichen der Freiwilligen Feuerwehr. Es ist nicht zu glauben, welchen Aufwand Leute betreiben, um Fernsehgeräte, Computer, Kühlschränke, Reifen – sogar mit Felgen – in der Gemarkung zu entsorgen, wo doch die Möglichkeit besteht, die Sachen kostenlos im Kompostwerk abzugeben. Etwa 40 Säcke mit Kunststoffmüll wurden von den fleißigen Helfern gesammelt. Entlang der Fuß- und Radwege wurden auch Unmengen von Glasflaschen gefunden. Der kurioseste Fund waren neun Straßenschilder aus Weinsheim. „Kein Wunder, dass die Weinsheimer den Überblick im Dorf verlieren“, meinte scherzhaft einer der Helfer.

Nach dem Sammeln ging es in den „Grünen Punkt“, wo sich die Helfer bei der guten Suppe von Santra Viel und heißen Getränken stärken konnten.

Ein großer Dank gilt auch den Rüdesheimer Winzern, welche zum Abtransport Traktoren mit Hänger zur Verfügung stellten, sowie den Gemeindearbeitern, die tatkräftige Unterstützung leisteten.

Nach dem großen Erfolg wird dieser Dreck-weg-Tag im nächsten Jahr sicher wiederholt, vielleicht kommen ja noch ein paar Helfer dazu.