Archivierter Artikel vom 07.05.2020, 17:14 Uhr
Bad Kreuznach

Internationaler Tag der Händehygiene – in Coronazeiten im besonderen Fokus

Hygiene spielt besonders in Einrichtungen wie Krankenhäusern und Rehabilitationszentren zu allen Zeiten eine große Rolle.

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Am Internationalen Tag der Händehygiene im Krankenhaus St. Marienwörth wurde das Klinikpersonal besonders sensibilisiert durch das Hygienefachteam Kai-Uwe Pflügl (zweiter von links), Charlotte Uhl (rechts) und Dr. Edgar Sattinger (zweiter von rechts).
Am Internationalen Tag der Händehygiene im Krankenhaus St. Marienwörth wurde das Klinikpersonal besonders sensibilisiert durch das Hygienefachteam Kai-Uwe Pflügl (zweiter von links), Charlotte Uhl (rechts) und Dr. Edgar Sattinger (zweiter von rechts).
Foto: Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz

Immer dort, wo Menschen mit einem geschwächten Immunsystem auf engem Raum zusammenkommen, ist höchste Vorsicht geboten, so dass Keime und Bakterien keine Chance haben sich zu verbreiten. Händehygiene gehört zu den wichtigsten Maßnahmen beim Schutz vor Infektionen. Der von der Welt­gesundheits­organisation 2009 initiierte Inter­nationale Tag der Hände­hygiene soll alljährlich die Aufmerk­samkeit des medizinischen Personals auf die Hände­hygiene lenken. Das Datum 5.5. symbolisiert die fünf Finger jeder Hand. Auch in diesem Jahr wurde der Tag der Händehygiene im Krankenhaus St. Marienwörth unter dem Motto: „Clean Care is Safer Care – Es liegt in Ihrer Hand: Verbesserung der Händehygiene“ wieder begangen. Dazu waren die Hygienefachkräfte Charlotte Uhl und Kai-Uwe Pflügl sowie Dr. Edgar Sattinger, Krankenhaushygieniker der Firma Bioscientia, wieder im gesamten Krankenhaus unterwegs und schulten und sensibilisierten im besonderen Maße die Mitarbeiter in allen Abteilungen.

Mithilfe eines speziellen Händedesinfektionsmittels, das unter Schwarzlicht die Benetzung der Hände sichtbar macht, wurde das Ergebnis einer Händedesinfektion sichtbar gemacht und gegebenenfalls Verbesserungspotential besprochen. Im Krankenhaus St. Marienwörth spielt aber ganzjährig das Thema Hygiene eine große Rolle und seit dem Auftreten des Coronavirus eine ganz besondere. Aktuell prägt jedoch nicht nur die Händedesinfektion den Alltag in der Hygieneabteilung sondern auch die Einhaltung der Abstandsregel von wenigstens 1,5 Metern sowie das generelle Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Dies gilt für alle Mitarbeiter und Patienten des Krankenhauses und ist ein wichtiger Aspekt der Infektionsprävention in Zeiten der Coronavirus-Pandemie.

Diese generellen Präventionsmaßnahmen und viele weitere Maßnahmen speziell für einzelne Bereiche sind im hausinternen Hygieneplan exakt festgelegt und werden regelmäßig durch die Hygienekommission überprüft. Durch ständige Schulungen der Mitarbeiter ist ein hohes Qualitätsniveau sichergestellt.

„Um eine Infektion mit dem Coronavirus zu vermeiden, ist für den “Hausgebrauch„ das regelmäßige Händewaschen 30 Sekunden lang mit Seife bis zum Handgelenk zunächst ausreichend“, rät Kai-Uwe Pflügl, Abteilungsleiter Hygiene am St. Marienwörth, allen Privatpersonen. „Aber auch die Einhaltung des Abstandsgebot von 1,5 Metern, das Niesen und Husten in die Armbeuge und das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Geschäften und im öffentlichen Personennahverkehr gehören zu den aktuell sinnvollen Maßnahmen, um sich und seine Liebsten zu schützen“, fügt Dr. Edgar Sattinger hinzu.