Archivierter Artikel vom 23.10.2018, 15:33 Uhr
Hackenheim

Interessante Einblicke in den Weinanbau erhalten

„Weck, Woscht unn Woi“ – Die Hackenheimer SPD war auf Tour über den Berg in das Anbaugebiet Nahe.

Ein Teil der Gruppe bei der Weinprobe in der Vinothek des Weingutes Desoi.
Ein Teil der Gruppe bei der Weinprobe in der Vinothek des Weingutes Desoi.
Foto: SPD Hackenheim

Unter dem bereits traditionellen Titel „Weck, Woscht unn Woi, so muss es Lebe in Rhoihesse soi!“ laden die Genossen um Michael Nickel und Helmut Schäfer seit Jahren in Zusammenarbeit mit Winzern der Region zur Weinprobe. Zum ersten Mal begaben sich die Genossen in diesem Jahr auf einen Weg über den Berg. Raus aus dem Anbaugebiet Rheinhessen führte der Weg durch die von Weinbergen geprägte Kulturlandschaft zum Weingut Desoi am Darmstädterhof in das Anbaugebiet Nahe. Die ehemalige Grenz- und Zollstation bildet noch heute die Grenze der beiden Weinanbaugebiete in der Verbandsgemeinde Bad Kreuznach. Das vor etwa 200 Jahren errichtete Gebäude ist seit etwa 100 Jahren im Besitz der Familie Desoi, die seit dieser Zeit – mittlerweile in der dritten Generation – auch selbst Weinbau praktiziert und lebt. Und so wurde die Gruppe auch sehr herzlich von Familie Desoi in der tollen Atmosphäre der Vinothek des Weingutes empfangen.

In einer dreistündigen geführten Weinprobe erläuterten Brigitte Desoi und ihr Sohn Florian ausführlich, informativ und humorvoll die verschiedenen Rebsorten und gaben interessante Einblicke in die Familienphilosophie des An- und Ausbaus der Weine. Und so reichte die Probe von traditionellen Rotweinen wie Dornfelder und Spätburgunder über Blanc de Noir und Riesling Classic bis zu Raritäten und ausgesuchten Weißweinen. Das umfangreiche Sortiment des Weingutes führt sogar einen Principal, der deutschlandweit nur auf wenigen Hektar Fläche angebaut wird.

Nach der geführten Probe schloss sich eine offene Probe an, bei der jeder nach Lust und Laune auch weitere Sorten aus dem umfangreichen Angebot des Weingutes probieren konnte, bevor die Gruppe dann bei herrlichem Herbstwetter – begleitet von den Rufen der Zugvögel – durch die Weinberge weiter zum Rosenhof wanderte. Im dortigen Vinorant von Thomas Korz konnten sich dann alle beim gemeinsamen Abendessen stärken. Bei diesem geselligen Abschluss des Tages nutzten alle ausgiebig die Gelegenheit über „Weck, Woscht und Woi“ sowie die Weinproben und Weinwanderungen der letzten Jahre zu philosophieren. Natürlich bestand auch die Möglichkeit zum politischen Austausch mit den SPD-Vertretern im Gemeinde- und Verbandsgemeinderat.

Bereits jetzt laden die Genossen alle Bürger zum geselligen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen am ersten Advent ab 15 Uhr in den Kulturhof ein.