Archivierter Artikel vom 18.10.2018, 14:00 Uhr
Langenlonsheim/Stromberg

Illegale Müllentsorgung weckt große Besorgnis

Die Grünen begutachteten bei einer Wanderung den Langenlonsheimer Wald.

Einen illegal entsorgten roten Küchenschrank fanden die Grünen bei ihrer Wanderung durch den Langenlonsheimer Wald.
Einen illegal entsorgten roten Küchenschrank fanden die Grünen bei ihrer Wanderung durch den Langenlonsheimer Wald.
Foto: Höffler

Die Grünen des Ortsverbands Guldenbachtal aus den Verbandsgemeinden Langenlonsheim und Stromberg entdeckten bei ihrer Wanderung durch den Langenlonsheimer Wald prompt widerrechtlich entsorgten Sperrmüll: eine Ansammlung von Küchenmöbeln. Dazu Karl-Wilhelm Höffler, für die Grünen im Ortsgemeinderat Langenlonsheim: „Der Langenlonsheimer Wald sollte ein Mittelpunkt der Erholung für die Bevölkerung der Region sein. Illegale Müllentsorgung darf dabei nicht toleriert werden. Auch das Schießplatzgelände des Schützenvereins, über das es wiederholt Beschwerden aus der Bevölkerung gab, muss kritisch hinterfragt werden. Die Führung der Vitaltour ‚Wald, Wein und Horizonte‘ durch den Langenlonsheimer Wald ist ein ermutigendes Zeichen. Dieser Weg muss weitergegangen werden.“

Die Grünen nahmen bei ihrer Wanderung durch den Langenlonsheimer Forst auch die stellenweise sehr deutlichen Trockenheitsschäden des Sommers in Augenschein. Dazu Hans-Walter Spindler, für die Grünen im Ortsgemeinderat und Verbandsgemeinderat Langenlonsheim: „Es steht zu befürchten, dass die Verjüngung des Waldes in diesem Sommer sehr gelitten hat. Möglicherweise ist ein ganzer Jahrgang nachwachsender Bäume vertrocknet.“ Die Grünen begrüßten ausdrücklich den Ansatz, die Verjüngung des Baumbestandes dem Wald selbst zu überlassen und Bäume unterschiedlichen Alters sich auf gleichen Fläche entwickeln zu lassen.

In dem Naturschutzgebiet der alten Kiesgruben konnten die Grünen feststellen, dass auch in dem trockenen Sommer sich einige wenige, der für das Wild so wichtigen feuchten Stellen im Wald haben halten können.