Archivierter Artikel vom 19.11.2018, 09:53 Uhr
Kirn

Historische Brücke und schöne Bauerngärten bewundert

Herbstexkursion der Arbeitsgemeinschaft Heimatgeschichte und Genealogie nach Oberhausen/Nahe und Duchroth.

Dr. Volker Keller zeigt den Europäischen Dorferneuerungspreis.
Dr. Volker Keller zeigt den Europäischen Dorferneuerungspreis.
Foto: Arbeitsgemeinschaft für Heimatgeschichte

Die Mitglieder und Gäste der Arbeitsgemeinschaft für die Heimatgeschichte und Genealogie des Nahe-Hunsrück-Raumes besuchten zwei Weindörfer. Erster Treffpunkt war die Luitpoldbrücke in Oberhausen. Die historische Segmentbogenbrücke ließ der bayrische Prinzregent Luitpold 1889 erbauen. Zum einen für den sicheren und einfachen Transport der Trauben und Weine über die Nahe nach Bad Kreuznach. Gleichzeitig trennte die Brücke das Königreich Bayern (Bayerische Pfalz) von Preußen. Heute hat sie die Funktion einer Straßenbrücke und ist das Wahrzeichen von Oberhausen an der Nahe. An eine Bahnlinie erinnert der alte Bahnhof in Oberhausen.

Danach ging es nach Duchroth. Dort wartete schon Ortsbürgermeister Manfred Porr. Er nahm sich die Zeit um die Gruppe durch den Ort zu führen, vorbei an den letzten blühenden Gewächsen in den schönen Bauerngärten. Das Dorf der Reben und Rosen erhielt in diesem Jahr den Europäischen Dorferneuerungspreis. Eine Stippvisite in der evangelischen Kirche folgte. Ein kleiner Rundgang und dann ging es in das Gasthaus Porr zur Stärkung.

Eine interessante Reise in die nähere Heimat, die Lust machte, diese Orte bald wieder zu besuchen.