Archivierter Artikel vom 17.10.2018, 12:44 Uhr
Wöllstein

Gäste aus Kenia berichten von erfolgreicher Entwicklungshilfe

In der Vorabendmesse am 6. Oktober erzählten die Gäste von Misereor vom Ziegenprojekt in ihrer Heimat.

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Foto: Misereor

Sie waren mit Gemeindereferent Ulrich Frey gekommen, der im Jahr 2006 die Gründung des Projektes in die Wege leitete. Da er jetzt mit den Besuchern, Bruder David Muchocki, Nickolas Wambugu und Steven Waweru eine Einladung nach Aachen zur Misereor-Jahrestagung angenommen hatte, konnte er danach auch einen Abstecher nach Rheinhessen durchführen, um seine Freunde Manfred und Brigitte Lösch zu besuchen. Familie Lösch unterstützt das Projekt seit einigen Jahren, da Simone Lösch nach ihrem Abitur für einige Monate in Kenia zur Mitarbeit gewesen ist.

In der Vorabendmesse erzählte Projektgründer Frey aus Arzberg über die aktuellen Entwicklungen in Kenia, gemeinsam mit den drei Gästen, die ihn begleiteten. Bedürftige Familien erhalten eine Ziege, die, sobald sie zwei Zicklein an das Projekt zurückgegeben haben, dann zum Eigentum der Familie wird. Vielen Familien von Aids-Waisen und Kranken in der Region Mweiga und Solio konnte so in den letzten zwölf Jahren schon erfolgreich geholfen werden. Gesundheitskurse, der Bau von Schulküchen und Aufforstungen flankieren das Projekt und sollen für Nachhaltigkeit sorgen.

Ulrich Frey ist froh, durch seine guten Kontakte nach Europa hier immer wieder finanziell helfen zu können. So fand nach der Feier des Gottesdienstes in Wöllstein auch ein kleines Fest der Begegnung im Remigiusheim statt, das Manfred Lösch gemeinsam mit seiner Familie und Freunden vorbereitet hatte. Auf diese Weise konnten 963 Euro für die Arbeit mit den Menschen und ihren Ziegen in Kenia gesammelt werden.

Die Pfarrgruppe dankt allen Spendern und Familie Lösch, die diese Begegnung im Monat der Weltmission in unserer Pfarrgruppe möglich gemacht hat.