Archivierter Artikel vom 02.05.2019, 12:40 Uhr
Neu-Bamberg

FWG Neu-Bamberg organisierte den etwas anderen Ortsrundgang

Hier ein Loch in der Straße, dort ragen Äste von einem Birkenbaum zu weit heraus, hinter der Halle verwildert alles.

Foto: FWG Neu-Bamberg

Der etwas andere Ortsrundgang führte die etwa 20 Besucher nicht nur an historischen Gebäuden in Neu-Bamberg vorbei, sondern auch an „Brennpunkten“ in dem Weindorf am Fuße der „Neuen Baumburg“. Die Gäste waren es, die am Anfang der Veranstaltung Punkte in Neu-Bamberg nannten, an denen sie der FWG aufzeigen wollten, was nicht in Ordnung ist, und die FWG plante dann entsprechend die Route.

Hermann Schlamp und Markus Müller verstanden es die Besucher mit Informationen über die historischen Stätten zu informieren, aber auch Gespräche aus der Gegenwart zu führen, die auf die Probleme und Problemchen in Neu-Bamberg hinweisen. Bürger Helmut Odenbach monierte beispielsweise den Astüberhang einer Birke vor seinem Anwesen, Peggy Schulz wollte auf die verwilderte Fläche hinter der Raugrafenhalle hinweisen, andere beklagten sich über den Bewuchs der alten Kläranlage, Thomas Kratzmeier monierte die schlechten Straßenzustände mit auftretenden Löchern und forderte zunächst einmal eine rasche Ausbesserung der angegebenen Stellen.

Mit Schlamp fand man zwischendurch immer wieder einen Ansprechpartner der ein paar „Srickelscher“ aus früherer Zeit zum Besten gab und somit schnell wieder die Teilnehmer bei guter Laune hatte, denn das Wetter machte nicht immer so mit wie man es gerne gehabt hätte. Nach rund zwei Stunden war man mit der Runde durch, es gab noch einen kurzen Abschlusstrunk in der Hesselborner Mühle und man stieß auf einen gelungenen „Tag der FWG“ an.