Bad Kreuznach/Simmern

Friseure treffen sich zu Vorstandswahl und Hygienegesprächen

Die Friseur- und Kosmetiker-Innung Rhein-Nahe-Hunsrück hat in Ihrer Jahreshauptversammlung den Vorstand bestätigt und sich über die aktuellen Hygienevorschriften ausgetauscht.

Das Foto zeigt Obermeister Matthias Dietz mit seiner Stellvertreterin Gerlinde Borrero Wolff und Peter Lewisch.
Das Foto zeigt Obermeister Matthias Dietz mit seiner Stellvertreterin Gerlinde Borrero Wolff und Peter Lewisch.
Foto: Friseur- und Kosmetiker-Innung Rhein-Nahe-Hunsrück

Die Friseure im Landkreis haben vermutlich noch nie so einen starken emotionalen und wirtschaftlichen Einbruch erlebt wie seit Inkrafttreten der ersten Corona-Schutzmaßnahmen 2020. Aufgrund des lang anhaltenden Zeitraumes war Corona und dessen Schutzvorschriften bestimmendes Thema der Jahreshauptversammlung der Innung. „Aber genau dafür brauchen die Betriebe eine Innung“, berichtet der wiedergewählte Obermeister Matthias Dietz. Damit meint er den regelmäßigen Informationsfluss der Geschäftsstelle Bad Kreuznach oder dem Landesverband der Friseure Rheinland. Die stetig wechselnden Vorschriften wurden zeitnah an die Betriebe weitergeleitet, sodass sich jeder Betrieb auf die neue Situation einstellen konnte oder bei Unklarheiten telefonisch informiert wird. Bis heute ist die Bilanz für viele Friseure mit Verlusten behaftet. „Natürlich war und ist die Situation für unseren Berufsstand nicht einfach, aber wir lieben unseren Beruf und werden deshalb alle notwendigen Vorschriften einhalten, damit die Kunden weiterhin Vertrauen in unser Handwerk haben und zu uns kommen“, verspricht Obermeister Matthias Dietz.

Der Beschluss der Jahresrechnung und der neue Haushaltsplan war fast schon Nebensache, die Neuwahl von Vorstand und den Arbeitgebervertretern im Gesellenprüfungsausschuss erfolgte weitestgehend einstimmig. Die Vorstandsmitglieder sind ein gut eingespieltes Team und stehen den Innungskollegen auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite. Auch die Nachwuchswerbung hat unter der Pandemie gelitten, aber trotz allem wird weiter ausgebildet. Besonders in Zeiten des harten Lockdowns haben viele gemerkt, dass sich die Haare nicht von alleine schneiden und optische Haarverschönerungen nur aus Meisterhand möglich sind. Diese Erkenntnis und die Vielfalt von neuen Trends ist für den Vorstand, Prüfungsausschuss und die Ausbildungsbetriebe Motivation genug, weiterhin viel Energie in die Nachwuchsausbildung zu setzen.