Archivierter Artikel vom 23.12.2019, 13:06 Uhr

„Es ist ein Ros´ entsprungen“ war ein voller Erfolg

Bad Münster am Stein-Ebernburg. Der Gesangverein Ebernburg gab kürzlich ein Benefizkonzert in der katholischen Kirche St. Johannes der Täufer im Ortsteil Ebernburg zugunsten von Mats Giller, unter der Leitung von Ion Birau.

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Foto: Gesangverein Ebernburg

Mit „Es ist ein Ros entsprungen“, „Hört den Ruf der heil´gen Nacht“ und „Mariensohn“ wurde das Benefizkonzert eingeleitet. Danach folgte Solistin Daniela Schweickhard mit dem Lied „Manchmal denk´ ich, es gibt keine Weihnacht“ von Martin Gotthard Schneider. Das Lied wurde erstmals 1967 veröffentlicht und sicher 2019 das zweite Mal, denn mit diesem Lied ergriff D. Schweickhard das Publikum und nahm es mit in eine „andere Zeit“. Darauf folgten weitere bekannte Lieder wie „Haben Engel wir vernommen“ und „Tochter Zion“, welche die Zuschauer zum Mitsingen und Summen anregten. Ein Glanzpunkt des Abends war Violinspieler Alexander Birau. Der siebenjährige Sohn des Dirigenten Ion Birau spielte ein Mazurka-Stück auf seiner Violine in Begleitung seines Vaters am Klavier. Erst seit einem halben Jahr spielt Alexander dieses Instrument und ergriff damit das Publikum offensichtlich, denn eine Zugabe hatte der kleine Mann ebenso vorbereitet und ließ das Publikum mit „Lasst uns froh und munter sein“, einladend mitsingen. Danach folgte dann die ganze „Birau-Family“ mit dem „Kalenderlied“ von Reinhard Grieshaber. Begleitet von Papa, Mama und Bruder Marco zeigte Alexander mit Sologesang was in ihm steckt – ein zukünftiger Musiker, der einmal sicher in die Fußstapfen seines Vaters treten wird.

Gleich im Anschluss sang der Frauenchor des Gesangverein 1872 Ebernburg „Angel´s Carol“ von John Rutter. Trotz technischem Problems ließ Chorleiter Ion Birau sich nicht aus der Ruhe bringen, der fünfseitige Chorsatz wurde ausgepackt und am Piano selbstverständlich begleitet. Mit kleinen Textpassagen und Geschichten führten Raphaela Haus-Mecking und Ewald Junk locker und vorweihnachtlich durch das Programm. Mit einer kleinen Geschichte von Max Lucado, „Du bist einmalig“, gelang es Ewald Junk das Publikum zum Schmunzeln und Nachdenken zu bringen. Zum Ende des Konzerts sangen die beiden Solistinnen Jasmin Birau und Acelya Winekenstädde „Joy to the World“ von G.F. Händel. Mit Sologesang und Querflötenspiel folgte Acelya W. mit dem amerikanischen Song „Rudolph the rednosed Reindeer“ von Johnny Marks und brachte damit die Zuschauer in eine tolle Stimmung. Am Ende folgten die Lieder „das Licht kommt in die Welt“ von Klaus Heizmann und „We wish you a merry Christmas“ von K-H Steinfeld. Als Zugabe und weiterer Glanzpunkt sang der Chor „Benedictus“ von Karl Jenkins. Mit Kerzenschein und warmer Beleuchtung ließ der Song das Konzert, mit einer warmen und weihnachtlichen Atmosphäre, abrunden.Gemeinsam mit dem Publikum sang der Gesangverein 1872 Ebernburg das bekannte Weihnachtslied „Alle Jahre wieder“ und lud zum Gedankenaustausch und gemütlichem Beisammensein ins Pfarrheim ein. Auf die Kinder wartete dort eine historische Überraschung.Die sehr zufriedenen Konzertbesucher haben die Spendenaktion unterstützt und 929,41 EUR gespendet. Die Sänger des Gesangverein 1872 Ebernburg haben den Betrag aus privater Tasche auf 1000 EUR aufgerundet.