Archivierter Artikel vom 03.09.2018, 13:10 Uhr
Bad Kreuznach

DGB und Netzwerk am Turm traten gemeinsam für Frieden ein

Am 31. August versammelten sich fast 60 Menschen ab 17 Uhr auf dem Salinenplatz.

Foto: DGB Bad Kreuznach

Anläßlich des Antikriegstags am 1. September riefen am Vortag der DGB und das Netzwerk am Turm zur Versammlung auf, um für friedliche Konfliktlösungen und Abrüstung zu demonstrieren. Vor Friedens- und Gewerkschaftsfahnen sagte Michael Simon, Vorsitzender des DGB: „Es ist furchtbar, mit ansehen zu müssen, wie das globale Erstarken des rückwärtsgewandten Nationalismus, die Ausbreitung autoritärer und rechter Regierungen eine neue Weltordnung festigt. Eine Folge davon sind Kriege und Menschen auf der Flucht“.

Foto: DGB Bad Kreuznach

Gleich ihm forderte Anne Wolf von „Aktiv für Frieden“ die Bundesregierung auf, dem UN-Vertrag zum Verbot von Atomwaffen beizutreten, wie es bereits über 120 Staaten getan haben. Forderungen, die Rüstungsausgaben um 30 Milliarden Euro auf 2 Prozent der Wirtschaftsleistung zu erhöhen, wies sie zurück und rief auf, die entsprechenden Appelle zu unterzeichnen.

Von Ausländerpfarrer Pick zur Situation in seiner Heimat befragt, schilderte der Afghane Murtaza Safie von zunehmenden Kämpfen, Überfällen und Anschlägen im Land bis in die Hauptstadt Kabul hinein. Wer morgens das Haus verlasse, wisse nicht, ob er abends seine Familie gesund wiedersehen werde.