Archivierter Artikel vom 17.09.2018, 09:22 Uhr
Lauterecken

Den Bodentierchen auf den Fersen

Schüler des Veldenz Gymnasiums entdeckten den Nationalpark Hunsrück Hochwald.

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Neue Wege schlugen die Schüler des Veldenz Gymnasiums Lauterecken ein, die sich am 4. September zu einer Exkursion in den Nationalpark Hunsrück Hochwald aufmachten.

Warum habt ihr gerade den Nationalpark als Exkursionsort ausgewählt? Der Hunsrück Hochwald Nationalpark ist ein ausgedehntes Wald-Schutzgebiet, in dem man Schritt für Schritt die menschlichen Eingriffe reduzieren möchte, so dass die Natur die Regie übernimmt. Deshalb finden hier seltene Pflanzen- und Tierarten, wie zum Beispiel die Wildkatze, beste Lebensbedingungen. Dieses Konzept hat uns interessiert und da der Nationalpark in der Nähe von Lauterecken liegt, wollten wir ihn unbedingt erkunden.

Konntet ihr Experimente durchführen? Beeindruckt hat uns vor allem der Versuch zu den Bodenhorizonten, bei dem wir selbst mit Steinen und Erde einen Boden aufgeschichtet haben, der dann auf seine Filterwirkung getestet wurde. Das anschließend verdichtete Material hat uns deutlich vor Augen geführt, dass der zusammengepresste Waldboden gar kein Wasser mehr aufnehmen kann.

Habt ihr weitere Untersuchungen des Waldbodens durchgeführt? Direkt vor Ort konnten wir den Waldboden sehen, riechen, berühren und erleben. Etwas überwinden mussten wir uns schon, um die vielen kleinen Bodenbewohner zu sammeln und zu bestimmen. Denn wir ahnten vorher nicht, dass sich hier unzählige räuberische Spinnen verbergen.

Was hat euch am meisten beeindruckt? Die Wanderung durch das kleine Moor im Nationalpark über schwankende Planken vorbei an Moosen, Gräsern und großen Farnen hat uns sehr begeistert. Außerdem hatten die Ranger alles bestens vorbereitet und uns bei den Versuchen mit Rat und Tat unterstützt.