Bad Kreuznach

Bundesministerin Julia Klöckner will ehrenamtliche Helfer unterstützen

Die rheinland-pfälzische Landesvorsitzende und Bundesministerin Julia Klöckner hat sich mit Vertretern des Deutschen Roten Kreuzes Rheinhessen-Nahe in Bad Kreuznach getroffen.

Der DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe ist mit rund 800 Mitarbeitenden und 18 Rettungswachen, sowie zwei Leitstellen der größte Rettungsdienst in Rheinland-Pfalz und rund um die Uhr in den Landkreisen Alzey-Worms, Birkenfeld, Bad Kreuznach und Mainz-Bingen, sowie in den Städten Mainz und Worms im Einsatz. Die Corona-Situation ging nicht spurlos an der DRK-Mitarbeiterschaft vorbei: Homeoffice, Videokonferenzen, umfassendere Hygieneauflagen haben sich etabliert, auch im Umgang mit Patienten. Zur Zeit gäbe es keine Nachschubprobleme bei der Beschaffung von Masken und Schutzausrüstung mehr, auch habe das DRK eine Notfallreserve angelegt. Zu beobachten sei, dass aufgrund der Corona-Krise die Bürger zurückhaltender geworden seien und das Einsatzgeschehen sich reduziert habe.

Angetan zeigte sich Klöckner von der Vorstellung einer eigens durch das DRK entwickelten App, um Spontanhelfer, zum Beispiel bei Hochwassereinsätzen, im Geo-Umkreis anzusprechen und zusammen zu bringen. Nach Angaben der IT-Tüftler vereinigt die App viele Funktionen, die Konkurrenzprodukte auf dem Markt vermissen lassen und bietet geschulten Kräften und Hilfswilligen datensicher die Möglichkeit, schnell vor Ort zu sein, wenn Hilfe gebraucht wird. Die App, die von einem Unternehmen in Rheinland-Pfalz programmiert wird, hat daher bereits erste Fördermittel von Banken erhalten und soll im September starten. Klöckner sagte zu, weitere Fördermöglichkeiten zu prüfen.