Archivierter Artikel vom 28.09.2020, 08:13 Uhr
Bad Kreuznach

Bogenschießende Pädagogen, Psychologen, Lehrkräfte und Ausbilder

Auch vor dem Sommerfest der Akademie Mainz machten die coronabedingten Ausfälle kein Halt. So konnten die fünf Standorte der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) nicht zu einem gemeinsamen Sommerfest zusammen kommen.

Foto: FAW

Davon ließ sich die Außenstelle Bad Kreuznach nicht entmutigen. Deren Mitarbeitenden erprobten anlässlich des alternativen Sommerfests ihre Fertigkeiten auf dem Kuhberg. Sie waren bei ihrem ehemaligen Kollegen Thomas Hille zu Gast. Er bot seinen Kollegen einen Einführungskurs im Bogenschießen an.

Der Trainer für Intuitives Bogenschießen und Fortbilder für therapeutisches Bogenschießen bot ihnen damit einen Einblick in seinen Erfahrungsschatz. Seit 17 Jahren ist er Kursleiter und Trainer für Intuitives Traditionelles Bogenschießen und seit zehn Jahren Leiter und Fortbilder im therapeutischen Bogenschießen. Einerseits bedauert das Team der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) seinen Weggang und seine Entscheidung, andererseits freuen sie sich für ihn, dass er auch in diesen besonderen Zeiten diesen Schritt gewagt hat.

„Zielgerichtet haben wir uns der Herausforderung gestellt. Das Ziel klar vor Augen haben wir uns gut anleiten lassen“, ist Ute Casper begeistert. Die stellvertretende Akademieleiterin der FAW war sehr gerne zum Sommerfest des Standort Bad Kreuznach gekommen. Dessen Mitarbeitenden sehen sich im Arbeitsalltag nicht immer regelmäßig. Ihre Büros und Unterrichtsräume sind auf vier Standorte in der Kreuznacher Innenstadt verteilt. Dort kümmern sie sich um Jugendliche auf dem Weg in Ausbildung und Arbeit, begleiten und fördern Jugendliche während ihrer Ausbildung und unterstützen Erwachsene in der beruflichen Rehabilitation und der persönlichen Qualifizierung. „Wir wurden immer treffsicher und hatten immer mehr Spaß“, beschreibt Dorothee Eich, Standortleiterin Bad Kreuznach den Workshop am Sommerfest.

Für ihre Teilnehmer und Auftraggeber freuen sich die Mitarbeitenden auf Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit ihrem ehemaligen Kollegen Thomas Hille. Sei es, um Jugendliche in der beruflichen Orientierung in ihrer Intuition und Zielfindung zu unterstützen oder gemeinsamen Angeboten für Kinder, Jugendliche in der Ferienzeit. Aber auch die Zielgruppe der Erwachsenen haben sie im Blick. Gerade Menschen in einer Umbruchsphase, vor einem Neustart oder zur Stärkung ihres Führungsverhaltens können auf die gute Zusammenarbeit bauen.

Aktuell freut sich Hille über vielfältige Anfragen für die Gestaltung der Ferienzeit. Sowohl Einzelpersonen, Familien oder Gruppen können entsprechend der aktuellen Corona-Vorschriften Stunden oder einen ganzen Tag auf seinem Gelände buchen und dabei Schwenkgrill, Tipi und Rückzugsmöglichkeiten nutzen. Weitere Informationen zu seinem Angebot auf gibt es auf der Internetseite www.erlebnisraeume.info.