Archivierter Artikel vom 30.10.2018, 15:12 Uhr
Bad Kreuznach

Berlin-Besuch hielt eine Überraschung parat

Interessante Bildungsreise der CDU-Bundestagsabgeordnete Antje Lezius mit Bürgern aus dem Wahlkreis – Die heimische Bundesministerin Julia Glöckner begrüßte überraschend die Gruppe.

Foto: CDU-Kreisverband Bad Kreuznach

Im Zuge einer Bildungsreise mit der CDU-Bundestagsabgeordneten Antje Lezius besuchten 42 interessierte Bürger aus ihrem Wahlkreis, darunter auch die stellvertretenden Vorsitzenden des CDU-Kreisverbands Bad Kreuznach, Erika Breckheimer, Ron Budschat und Sascha Wickert, das politische Berlin.

Im Fokus der dritten Bildungsreise in diesem Jahr standen die jüngste Vergangenheit Deutschlands mit Nazi-Zeit und DDR – Beispiele für politische Extreme sowohl von rechter als auch von linker Seite. Neben Besuchen im Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen und der Topographie des Terrors stand aber auch ein Termin beim Bundesnachrichtendienst auf dem Programm. Hier wurde der Kontrast zwischen einem Nachrichtendienst in einem demokratischen Rechtsstaat und konspirativ arbeitenden Geheimdiensten, die man aus autoritären Regimen kennt, greifbar. Der Bundesnachrichtendienst ist laut eigener Angabe der einzige Nachrichtendienst der Welt, der Besucher empfängt und mit den Bürgern offen über seine Arbeit, altbekannte Klischees und Vorurteile diskutiert.

Doch nicht nur Geheimdienste interessierten die Besucher. Als Gruppe aus einem ländlich geprägten Teil Deutschlands war es ihnen wichtig, auch die Pläne der Bundesregierung für die Zukunft des ländlichen Raumes zu beleuchten. Bei der dazugehörigen Diskussion im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), das auch für den ländlichen Raum zuständig ist, gab es für die Besuchergruppe noch eine schöne Überraschung: Bundesministerin Julia Klöckner hatte gehört, dass eine Gruppe aus ihrer Heimat im Hause sei – also ließ sie es sich trotz vollen Terminkalenders nicht nehmen, die Gruppe persönlich zu begrüßen und von ihrer Arbeit zu berichten.